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Zwei Herzen auf ihrer Reise ins Ungewisse… Ajay (Ajay Devgan) und Pia (Kajol) lernen sich auf einer Schiffsreise kennen. Für Ajay ist es Liebe auf den ersten Blick. Es kostet ihn eine durchzechte Nacht und etliche Salsa-Stunden, um Pias Herz zu erobern. Gemeinsam schwimmen sie auf den Wogen der Liebe – und die Kreuzfahrt endet im Hafen der Ehe.
Doch in der Stunde ihres Glücks erhält Pia eine schreckliche Diagnose: Sie leidet an Alzheimer. Und ihre Liebe scheint mit dem Verlust der Erinnerungen verloren zu gehen. Die Bollywood-Superstars Ajay Devgan und Kajol sind auch im wahren Leben ein Paar. Für sein Regiedebüt ersann Devgan ein bittersüßes und hoffnungsvolles Liebesdrama, das ganz tief unter die Haut geht.
Bolly-Wood.de/.net Rezension U Me Aur Hum
[>> Ajay Devgans Bollywood Debüt Drama mit Lichtblicken aber auch mit einigen Ecken & Kanten. <<]
U Me Auf Hum, der Debütfilm als Regisseur für Ajay Devgan. Neben der Regie, spielte er gleichzeitig auch eine der beiden Hauptrollen. Neben ihm spielt die charismatische Kajol, welche nicht nur im Film, mit Ajay verheiratet ist. Für seinen Debüt hat sich Ajay ein nicht ganz einfaches Thema ausgesucht. Es geht wieder um viel Herz und Emotionen, aber werden diese Emotionen auch beim Zuschauer ausreichend geweckt?
Wenn man alles genau betrachtet, gibt es diesbezüglich leider einige Mängel. Ajay, welcher ja nicht gerade sehr viel Emotionen in seinen Gestiken weckt, schafft es nicht Gefühle bei den Zuschauern richtig zu entfalten. Wobei Kajol in ihrer Rolle das sehr wohl schafft, sie ist sogar unterfordert. Am besten wäre es daher wohl gewesen, entweder die Rollen ganz anders zu besetzen oder die Rollen zu tauschen.
Auch filmerisch kann U Me Aur Hum nicht ganz überzeugen. Es wird ziemlich viel unnötig herumgespielt, es kommt keine passende Stimmung auf. Hervorgerufen wird das vor allem durch die vielen unnötigen und auch meist "schnellen" Schnitte.
Schon alleine deshalb kommt Unruhe in Szenen, wo eigentlich Ruhe erzeugt werden müsste! Die Geschichte an sich, hätte jedoch das Zeug dazu. Das erste Viertel des Filmes neigt jedoch dazu, seine eigenen Erwartungen schon am Anfang zurück zu schrauben. Z.B. hervorgerufen durch die schlechten Nebendarstellungen. Zum Glück fängt sich der Film aber im weiteren Verlauf.
In Sachen Musik bietet uns dieses Werk auch nichts Besonderes. Kein einziger Song hat Ohrwurmcharakter und sind allesamt unspektakulär. Den Verantwortlichen auf die Schulter klopfen kann man wohl nur aus den Bereichen "Schauspielerei, Ausstattung und Kamera". Wobei deren Arbeit im Gesamtbild höchstens als Solide bezeichnet werden kann.
Ajay schafft demnach einen soliden Film ohne groß aufzufallen. Für ein Debüt kann er auf jeden Fall zufrieden sein, jedoch muss er als Regisseur über die Jahre noch um einiges reifen, um am Ende ein Werk für die Ewigkeit zu schaffen.

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