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>> Gangster - A Love Story

Die hübsche Simran (Kangna Ranaut) ist zwischen zwei Männern hin und hergerissen. Zum einen ihre "alte" und große Liebe zum Gangster namens Daya (Shiney Ahuja) und der Musiker Akash (Emraan Hashmi). Simran lebt in Seoul (Südkorea) und betrinkt sich täglich, ein Ergebnis aus früheren, negativen Ereignissen in ihrem Leben. Erst Akash kann sie zum Teil aus ihrem düsteren Leben befreien.

Die Beiden verlieben sich ineinander und das obwohl Simran den Kontakt mit ihrem Gangster Freund Daya noch nicht vollständig beendet hat. Das kann so natürlich nicht gut gehen, denn Daya liebt Simran über alles und wird diese neue Liebe daher nicht tolerieren. Simran muss sich für einen Weg entscheiden, doch welchen wird sie wählen und welche Nebenwirkungen wird das mit sich bringen?!

Bolly-Wood.de/.net Rezension Gangster
[>> Eindrucksvolle, einzigartige und emotionsgeladene Gangster Lovestory aus der Filmfabrik Indien. <<]

Gangster, ein Werk von Anurag Basu, bekannt aus Filmen wie Life in a... Metro (2007) oder Murder (2004). Basu hat eine spezielle Art Filme zu machen, das sieht man auch hier in seinem prämierten Werk. Schau man sich die ersten Minuten an, sieht man wer hier wahrscheinlich seine Hände im Spiel hat.

Unterstützung für den Starcast holt sich Anurag mit bekanntem Gesicht "Emraan Hashmi" und eine Newcomerin mit dem Namen "Kangna Ranaut". Letztere konnte mit Gangster ein hervorragendes Debüt in Bollywood abliefern. Ihr Darstellung in diesem Streifen ist lobenswert und bietet Emraan seine solide Darstellung beizubehalten, ohne jedoch groß aufzufallen. Ganz klar sticht hingegen Kangna neben Emraan hervor, auch Shiny kann Pluspunkte beim Zuschauer sammeln. Er zeigt in Gangster einen speziellen Charme und er passt wie die Faust aufs Auge in diese Gangster Liebesgeschichte und den Charakter des Daya.

Die Story ist interessant geschrieben und wird gekonnt von Anurag Basu filmerisch umgesetzt. Etwas störend ist aber sein Filmbild, es ist eindeutig zu dunkel, es fehlen die Kontraste. Manchmal muss man näher ans Bild rücken, um dort überhaupt etwas sehen zu können. In Murder z.B ist es besser gelöst, daher kann man diese Tatsache bei Gangster schon als recht dicken Minuspunkt betrachten.

Außerdem bietet das Ende eine recht schlechte Weltanschauung. Ganz klar ist Daya ein Gangster, welcher viele Leute getötet hat. Nur weil er sich am Ende bessert und die Liebe entdeckt, wird er höchstwahrscheinlich trotzdem nicht für sein Leben gelobt, geschweige denn in den Himmel als Mörder steigen. Das Gleiche kann man auch zu Simran sagen, wobei sie natürlich einige Stufen weiter unten als Mörder eingestuft werden muss.

Hingegen der voran gegangenen Kritik, ist die Filmmusik ein echter Pluspunkt. Verantwortlich dafür ist Musikdirektor Pritam Chakraborty, welcher sich Sänger wie K K und Sunidhi Chauhan holte. Eindeutig ist der Film negativ, zum Lachen kommt man nicht, trotzdem ist die Musik nicht zu düster oder langweilig. Die Emotionen werden durch den Soundtrack auf jeden Fall vertieft! Insgesamt ist Gangster ein sehr interessanter Film und es lohnt sich dafür ins Kino zu gehen, den Onlinestream an zuschmeißen oder die DVD einzulegen.

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Darsteller: Emraan Hashmi, Shiny Ahuja, Kangna Ranaut
Regie: Anurag Basu
Spielzeit: 115 Min
Jahr: 2006

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>> Ghajini

Sanjay Singhania (Aamir Khan) ist ein reicher Medienmogul in Indien. Er lernt die hübsche und aufgedrehte Kalpana (Asin) kennen. Sie versucht sich im Schauspielgeschäft, kann aber keinen großen Erfolg verbuchen. Sanjay verliebt sich unverhofft in sie und macht ihr später sogar einen Heiratsantrag.

Eines Tages fährt Kalpana in einem Zug und entdeckt vor ihrem Sitz ein verängstigtes Mädchen. Sie wurde zusammen mit anderen von üblen Schurken im Zug festgehalten. Kalpana ergreift die Chance und rettet die verängstigten Mädchen. Leider können sie aber nicht unerkannt verschwinden. Die Männer suchen Kalpana auf und töten sie in der eigenen Wohnung vor Sanjays Augen.

Dieser wird auch von den Verbrechern geschlagen und fort an leidet er unter temporärem Gedächtnisschwund. Alle 15 Minuten vergisst er was er kurz zuvor getan hat. Sanjay ist außer sich und beschließt die Rache! Auf Grund seines Kurzzeitgedächtnisses, tätowiert er seinen Körper mit Hinweisen.

Auch seine Wohnung ist voller Notizen. Personen merkt er sich, indem er sie vorher per Foto aufnimmt und auf das Foto deren Namen vermerkt. Sein Hauptziel ist die Tötung von "Ghajini" (Pradeep Rawat), dem Mörder seiner Frau. Seinen Fortschritt dokumentiert er immer mit Hinweisen und Fotos, damit er immer weiß, wie er weiter seinen Rachefeldzug druchführen kann...

Bolly-Wood.de/.net Rezension Ghajini

[>> Ghajini ist ein unkonventioneller Liebesthriller mit guter Musik, aber leider und auch mit einigen Schwächen. <<]
Ghajini war ein heiß erwartetes Werk mit Superstar Amir Khan. Gleich zu Anfang kann man aber sagen, dass Ghajini insgesamt eher eine Enttäuschung ist und es daher sehr überrascht, wie gut der Film die Kassen füllte. Die Regie für den Film übernahm A.R. Murugadoss, welcher bereits in "Tamil" den gleichnamigen Film drehte (2005).

Sein Film ist zwar nicht die große Offenbarung, trotzdem bietet Ghajini spannende Action, eine gute und doch eher außergewöhnliche Musik vom Star Komponisten A.R. Rahman, sowie talentierte Stars. Aamir Khan war jedenfalls für die Bollywood Version mit verantwortlich. Denn sein Streben den Film nach Bollywood zu holen, bewirkte einen riesigen Hype und überschritt als erster Film die "1 Milliarde Rupien" Grenze.

Technisch hat der Film überwiegend Lob verdient. Gewöhnungsbedürftig und übertrieben sind jedoch mancherorts die vielen unnötigen Schnittwechsel, welche zeitweise unbewusst lächerlich wirken. Auch in Sachen Sounddesign hat man sich nicht die größte Mühe gegeben. Das gilt übrigens leider auch für die Choreographie.

Die Schauspieler hingegen, allen voran Aamir Khan, leisten eine gute Performance. Beachtlich ist auch die Arbeit, welche Aamir Khan in die Vorbereitungen lag. Genau so wie ShahRukh Khan für "Om Shanti Om", legte sich Aamir Khan ein Traumkörper mit viel Muskelmasse zu. Sicherlich ein Augenschmaus für jede Frau!

Aamir Khan "glänzt" schon fast in seinen Kampfszenen. Wie der Stil das in Indien vorgibt, sind die Szenen aber total überdreht und reichen nicht im Geringsten an die Realität heran. Dafür sind die Spezialeffekte aber gut gelungen, was man von den wenigen uninspirierten Tanzszenen aber nicht sagen kann. Dadurch kommt das Knistern zwischen den Verliebten auch fast nicht zum tragen und genau das macht Bollywood doch eigentlich so begehrt...

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Darsteller: Aamir Khan, Asin Thottumkal, Jiah Khan
Regie: Suparn Verma
Spielzeit: 143 Min
Jahr: 2005

Ghajini