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Sanjay Singhania (Aamir Khan) ist ein reicher Medienmogul in Indien. Er lernt die hübsche und aufgedrehte Kalpana (Asin) kennen. Sie versucht sich im Schauspielgeschäft, kann aber keinen großen Erfolg verbuchen. Sanjay verliebt sich unverhofft in sie und macht ihr später sogar einen Heiratsantrag.
Eines Tages fährt Kalpana in einem Zug und entdeckt vor ihrem Sitz ein verängstigtes Mädchen. Sie wurde zusammen mit anderen von üblen Schurken im Zug festgehalten. Kalpana ergreift die Chance und rettet die verängstigten Mädchen. Leider können sie aber nicht unerkannt verschwinden. Die Männer suchen Kalpana auf und töten sie in der eigenen Wohnung vor Sanjays Augen.
Dieser wird auch von den Verbrechern geschlagen und fort an leidet er unter temporärem Gedächtnisschwund. Alle 15 Minuten vergisst er was er kurz zuvor getan hat. Sanjay ist außer sich und beschließt die Rache! Auf Grund seines Kurzzeitgedächtnisses, tätowiert er seinen Körper mit Hinweisen.
Auch seine Wohnung ist voller Notizen. Personen merkt er sich, indem er sie vorher per Foto aufnimmt und auf das Foto deren Namen vermerkt. Sein Hauptziel ist die Tötung von "Ghajini" (Pradeep Rawat), dem Mörder seiner Frau. Seinen Fortschritt dokumentiert er immer mit Hinweisen und Fotos, damit er immer weiß, wie er weiter seinen Rachefeldzug druchführen kann...
Bolly-Wood.de/.net Rezension Ghajini
[>> Ghajini ist ein unkonventioneller Liebesthriller mit guter Musik, aber leider und auch mit einigen Schwächen. <<]
Ghajini war ein heiß erwartetes Werk mit Superstar Amir Khan. Gleich zu Anfang kann man aber sagen, dass Ghajini insgesamt eher eine Enttäuschung ist und es daher sehr überrascht, wie gut der Film die Kassen füllte. Die Regie für den Film übernahm A.R. Murugadoss, welcher bereits in "Tamil" den gleichnamigen Film drehte (2005).
Sein Film ist zwar nicht die große Offenbarung, trotzdem bietet Ghajini spannende Action, eine gute und doch eher außergewöhnliche Musik vom Star Komponisten A.R. Rahman, sowie talentierte Stars. Aamir Khan war jedenfalls für die Bollywood Version mit verantwortlich. Denn sein Streben den Film nach Bollywood zu holen, bewirkte einen riesigen Hype und überschritt als erster Film die "1 Milliarde Rupien" Grenze.
Technisch hat der Film überwiegend Lob verdient. Gewöhnungsbedürftig und übertrieben sind jedoch mancherorts die vielen unnötigen Schnittwechsel, welche zeitweise unbewusst lächerlich wirken. Auch in Sachen Sounddesign hat man sich nicht die größte Mühe gegeben. Das gilt übrigens leider auch für die Choreographie.
Die Schauspieler hingegen, allen voran Aamir Khan, leisten eine gute Performance. Beachtlich ist auch die Arbeit, welche Aamir Khan in die Vorbereitungen lag. Genau so wie ShahRukh Khan für "Om Shanti Om", legte sich Aamir Khan ein Traumkörper mit viel Muskelmasse zu. Sicherlich ein Augenschmaus für jede Frau!
Aamir Khan "glänzt" schon fast in seinen Kampfszenen. Wie der Stil das in Indien vorgibt, sind die Szenen aber total überdreht und reichen nicht im Geringsten an die Realität heran. Dafür sind die Spezialeffekte aber gut gelungen, was man von den wenigen uninspirierten Tanzszenen aber nicht sagen kann. Dadurch kommt das Knistern zwischen den Verliebten auch fast nicht zum tragen und genau das macht Bollywood doch eigentlich so begehrt...

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