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Bollywood Europa / Europe

Bollywood in Europa

Über Bollywood und seinen Erfolg in Europa

Nun wollen wir uns hier näher mit dem Thema "Bollywood" in Europa beschäftigen. Dazu haben wir fünf Kernpunkte erstellt:

Bollywood Europa / Europe

Bollywood Europa

  • Vormarsch des Indischen Films in Europa seit den 90er Jahren
  • Meilensteine, Ursachen (NRI`s), wichtige Filme
  • Bollywood speziell in Deutschland
  • Veranstaltungen (Shows, Musicals)
  • Erfolge des indischen Films im Ausland

Das das sog, „Bollywood bzw. Hindi Kino“ in Indien und den meisten anderen asiatischen Staaten schon seit Jahrzehnten große Begeisterung erfährt, ist nichts Neues. Doch seit Mitte der neunziger Jahre kann man auch in unseren Breitengraden immer mehr Bol,lywood Anhänger antreffen. Wann es genau begonnen hat, kann man nicht mit Bestimmtheit sagen.

Aber der Blockbuster „Dilwale Dulhanje Le Jayenge“, der schon in Indien ein absoluter Kassenschlager war und noch ist, gab doch einen entscheidenden Wendepunkt. Es folgten Filme wie „Kuch Kuch Hota Hai“ und „Kabhi Khushi Kabhi Gham“ und der Sprung nach Europa war endgültig geschafft.

Mittlerweile ist das indische Kino bei uns angekommen und es ist keine Ausnahme mehr, wenn man im Großmarkt neben den Hollywood Filmen nun auch die neuesten Bollywood-Produktionen vorfindet. Nun fragt man sich, wie es dazu kam. Schließlich gibt es das indische Kino nicht erst seit gestern. Viele Umstände kamen zusammen, bis es zum Vormarsch kam.

Die sogenannten wohlhabenden NRI`s (Non-resident Indian= indische Staatsbürger, die mehr als 180 Tage im Kalenderjahr im Ausland leben) und der enorme Wirtschaftswachstum in Indien und die damit gewachsene gebildetere Mittelschicht, taten ein neues Zielpublikum auf.

Die Filmproduktionen wurden moderner und anspruchsvoller, spielten ganz oder zumindest teilweise im Ausland und glichen sich immer mehr den westlichen Sehgewohnheiten an, ohne jedoch ihre einzigartige Mischung aus Tanz, Gesang und Schauspiel zu verlieren. Und das ist das Reizvolle für das europäische Publikum. Einerseits das exotische Unbekannte, andererseits der gewohnte westliche Standard.

Bollywood Europa / Europe

Bollywood Europa

Ein Vorreiter dieser neuen und an das westliche Publikum angepassten Entwicklung ist nicht zuletzt der leider schon verstorbene „Yash Johar“ mit seiner Produktionsfirma „Dharma Productions“. Der 1998 erschienene Debütfilm „Kuch Kuch Hota Hai“ seines Sohnes „Karan Johar“, der seit dessen Tod „Dharma Productions“ weiterführt, erlangte nicht nur innerhalb Indiens großen Erfolg.

Der Film war der bis dahin erste indische Film, der es in Großbritannien unter die zehn besten Filme des Jahres schaffte. 2001 gewann Mira Nairs „Monsoon Wedding“ den Hauptpreis bei den Filmfestspielen in Venedig.

Es folgten Filme wie „Lagaan“ und „Devdas“, ersterer  für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert und zweiter sorgte für großes Aufsehen unter den Filmschaffenden beim Filmfestival in Cannes. Diese Entwicklung blieb auch „Rapid Eye Movies“, einen auf asiatische Produktionen spezialisierten Filmverleih, nicht verborgen.

Nachdem sie mit „Khabi Khushi Khabi Gham“, der es in Großbritannien bei Veröffentlichung auf den 3. Platz der Kinocharts schaffte, den geeigneten Film fanden, um sich damit auf dem deutschen Markt zu präsentieren, war der Startschuss für den Bollywoodhype auch hierzulande gefallen.

Die Kooperation mit RTL 2 kurbelte das Geschäft noch weiter an und die Filme fanden immer mehr Publikum. So sahen 2,33 Millionen Zuschauer die Erstausstrahlung  von „KKKG“ im deutschen TV, eine Zahl die bei weitem die Erwartungen des Senders RTL2 übertraf. Seitdem liefen für ein paar Monate regelmäßig Bollywood Filme auf diesem Sender.


Bollywood - The Show

Bollywood Europa / Europe

Und auch ganz „normale“ Kinos bringen des Öfteren die neuesten Bollywoodfilme. Nicht zuletzt die Massenhysterie bei der Vorstellung „Om Shanti Om´s“ und dem damit verbundenen Besuch „Shahrukh Khans“ auf der Berlinale im Jahre 2008, machte bis dahin Unwissende neugierig.

Kenner sind sich sicher, dass das indische Kino oder Bollywood, wie es meistens genannt wird, nicht nur ein vorübergehender Trend ist, sondern schon zu einem festen Bestandteil unserer Filmindustrie gehört. Nicht nur die Filme bringen uns Bollywood und das Land Indien näher, auch zahlreiche Shows und Festivals darf man hierzulande und auch andererorts besuchen. Zum einen die beiden sehr erfolgreichen Musicals „Bollywood- The Show“  und „Bharati“.

Zum anderen  die „Temptation Tour“  und die „Unforgettable Tour“  in denen Stars wie Shahrukh Khan, Amitabh Bachchan, Abhichek Bachchan, Aishwarya Bachchan Rai, Preity Zinta, Rani Mukherji u.v.a. durch Europa und die USA touren und auf der Bühne zu den Hits aus ihren Filmen tanzen und singen bzw. die Lippen zum Playback bewegen.

Im Jahre 2007 wurde zum ersten Mal zu einem „Pan Europäischen / Internationalen Bollywoodblogger Meeting“ aufgerufen, zu dem  Bollywoodblogger und Bollywoodfans eingeladen waren, um sich über Bollywood auszutauschen. Das anfänglich einmalig geplante Treffen erhielt so großen Zuspruch, dass es auch im darauf folgendem Jahr, in Verbindung mit der Verleihung der  „annual central european bollywood awards“, kurz ACEBA, stattfand.

Seit 2008 wird außerdem der „German Public Bollywood Award“ (GPBA) durch unser Bollywood Portal „Bolly-Wood.de/.net“ verliehen. Voten tun auch hier die User und zwar im gesamten deutschsprachigen Raum. Im Vorfeld werden bestimmte Filme nominiert, zu denen dann jeder Teilnehmer in verschiedenen Bereichen seine Stimme abgeben darf.

Dabei ist dem GPBA sehr wichtig die Seriosität zu wahren, deshalb können nur registrierte User am Voting teilnehmen und der Award wird prof. für die Öffentlichkeit gestaltet und geführt.

Die Abstimmung und Verleihung erfolgt über das Internet und die Gewinner werden anschließend im Portal bekanntgeben. Weiterhin werden unter allen Teilnehmern zahlreiche Gewinne verlost.  Auch gibt es seit 2004 in Deutschland ein eigenes Festival für Bollywoodfilme.

Die Idee zum Festival namens „Bollywood and beyond „ kam bei einer Veranstaltung in Mumbai von Marianne Gassner (Leiterin Film Commission Region Stuttgart) und Dr. Hans-Joachim Petersen (Leiter Medienteam der Stadt Stuttgart) und einem indischen Produzentenverband.

Ziel des Festivals ist es, die indische Filmindustrie hierzulande näherzubringen. Natürlich werden am Rande dieses Festivals auch verschiedene Awards verliehen.

Dazu gehören der „ German Star of India“,” der Indian Short Film Award”, der” Indian Documentary Award”, sowie der “Audience Award for the Best Picture”. Außer beim “Audience Award for the Best Picture”(dort entscheidet das Publikum) werden die Filme durch eine professionelle Jury bewertet.

Bollywood International

Bollywood International

Ob in München, Berlin, Stuttgart oder Frankfurt a. M., regelmäßig werden Bollywood-Parties oder Tanzveranstaltungen organisiert, über die man sich auf einschlägigen Internetseiten informieren kann. Nicht zuletzt die zahlreichen Indienshops, die im Laufe der letzten Jahre wie Pilze aus dem Boden geschossen sind und von den neuesten DVD´s bis hin zur tradtioneller indischer Kleidung alles zu bieten haben, zeigen, wie sehr sich Bollywood und alles was damit zu tun hat, hier etabliert hat.

Europa hat sich für die indische Filmindustrie geöffnet und Bollywood hat mittlerweile Kultstatus erreicht. Auch erkennt „Hollywood“, das „Bollywood“ ein ernst zu nehmender Konkurrent ist und man daher Strategischerweise Partnerschaften eingeht. Es wird sogar gemunkelt, dass der „Hindi Film“ (Bollywood) in ein paar Jahren an den Erfolg von der U.S. amerikanischen Filmfabrik anschließt.

Die Entwicklung wird spannend zu verfolgen sein und wir sind natürlich immer für euch mit dabei!

[ weiter zum Artikel "Bollywood Info" ]


Der Artikel Bollywood in Europa wurde zuletzt aktualisiert am 24 Juni 2012 von Redaktion
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