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Dieses Thema enthält 2 Antworten, hat 2 Stimmen, und wurde zuletzt vor vor 11 Jahre, 1 Monat von  tomtom aktualisiert.

3 Beiträge anzeigen - 1 bis 3 (von insgesamt 3)
  • Autor
    Beiträge
  • #17335

    tomtom
    Mitglied

    Schaut man auf das zurückliegende zweite Halbjahr, bin ich wohl nicht der erste der sich fragt „Was mach ich im www eigentlich noch?“

    Besonders als aktives Mitglied der Netzgemeinde setzt man sich jeden Tag neuen Gefahren aus, deren Konsequenzen, nicht zuletzt aufgrund einer unklaren Rechtslage, niemand so richtig überschauen kann. Abmahnungen von unseriösen Winkeladvokaten als lukrative zusätzliche Einnahmequelle und Nebenbeschäftigung, sind zwischenzeitlich an der Tagesordnung. Die Verunsicherung unter den Admins, die sich mit diesen Themen ernsthaft auseinandersetzen, wächst von Tag zu Tag.
    Das die Anzahl an neuen Seiten dennoch ständig steigt, ist sicherlich nicht zuletzt dadurch begründet, das diese Betreiber bisher noch keine Berührung mit dem Thema hatten oder sich einfach nicht damit beschäftigen. Doch so sicher wie Wasser nass ist, wird es jeden einmal treffen. Ergo „Was mach ich im www eigentlich noch?“

    Nach vorsichtigen Schätzungen sind weit über 80% der versendeten eMails als Spam einzustufen. Daran hat sich auch im zweiten Halbjahr nichts geändert. Ganz im Gegenteil, die „Verstopfungsgefahr“ besteht weiter und ein ernstzunehmendes „Abführmittel“ ist nicht in Sicht. Trotz aller Bemühungen haben es bisher sowohl Betriebssystem-Hersteller als auch Anbieter von Sicherheitssoftware nicht geschafft, das Problem in den Griff zu bekommen. Das ist so bemerkenswert wie enttäuschend. Einmal mehr bleibt mir also keine Wahl, wenn ich das Internet nutzen möchte, die Unmengen an Mails, in denen Potenzmittel angeboten und enorme Gewinne versprochen werden, manuell zu löschen. Nun … „Was mach ich im www eigentlich noch?“

    Das ganze Desaster lässt sich aber noch leicht, durch die Anzahl der Angriffe durch Viren und Trojaner „toppen“.
    Auch wenn die Zahl der Viren-Attacken im Vergleich zum zweiten Halbjahr um ca. die Hälfte zurückgegangen ist, kann hier noch lange keine Entwarnung ausgelöst werden, denn die sinkende Quantität wurde lediglich abgelöst durch die kriminelle Qualität.
    Das ist nun mal der Nachteil zunehmenden technischen Fortschritts beim Computer selbst, als auch im Internet allgemein. Die Technik wird schneller, die Reaktionszeiten verkürzen sich aber nicht in gleichem Masse. Es geht den Hackern solcher Viren und Trojaner auch immer weniger um das „Vergnügen“, tunlichst viele Rechner mit ihren Proggis zu verseuchen oder lahm zu legen.
    Die Zeiten ändern sich … und auch die Ziele. In zunehmenden Masse zielen diese Internetpiraten darauf ab, sich auf Kosten ihrer Opfer auch materiell zu bereichern.
    Ein besonderes Indiz für diese Veränderung ist das so genannte „Phishing“. Hier wird der betroffene User mit Hilfe von gefälschten E-Mails und Internetseiten dazu verführt, seine persönlichen Geheimdaten (z.B. PIN und TAN beim Onlinebanking) anzugeben. Mit gesetzlichen Mitteln kommt man hier nicht weit, da diese Mails durchweg aus dem Ausland versendet werden und die gefälschten Seiten ebenfalls dort liegen. Es ist und bleibt ein Kampf gegen Windmühlen.
    Spätestens hier stell ich mir dann erneut die Frage: „Was mach ich im www eigentlich noch?“

    Resümierend kann man sicherlich behaupten, das auch im zweiten Halbjahr 2006, unser aller Internet kein Stück sicherer geworden ist. Ganz im Gegenteil. Der Gesetzgeber öffnet unseriösen Rechtsverdrehern mit einer unklaren Rechtsgrundlage Tür und Tor für Abmahnung und „Erpressung“. Zudem ist eine Änderung der gesetzlichen Grundlage völlig unklar. Der kriminelle und zielorientiertere Einsatz von Viren und Trojanern zum Zwecke des Betrugs ist gestiegen … und wird vermutlich weiter steigen. Spam-Attacken und DoS-Angriffe sind weiter auf dem Vormarsch, so das ich mich auch abschließend wieder Fragen muss: „Was mach ich im www eigentlich noch?“

    #17344
    Redaktion
    Redaktion
    Super-Administrator

    Ist dieser Text auf auf dich bezogen, also stellst du dir die formulierte Frage:?: ^^
    Klar das Internet ist nicht konntrollierbar, es wird nie sicher oder frei von „Idioten“ sein aber wir müssen hoffen, das eines Tages das Netz nicht zusammenbricht:!: Einige führende Wissenschaftler haben sowas schon angedeutet und vielleicht entsteht ja bald eine „Internet Version II“ 😉

    #17345

    tomtom
    Mitglied

    Ist eigentlich mehr eine Rhetorische Frage von mir und gestellt, um mal den „Netzterrorismus“ aufzuzeigen.

    „Internet II?“ … wenn es das jemals geben sollte, dann gibt es da genau die gleichen, oder aber zumindest ähnliche Probleme. Das 100%ig sichere Netz gibt es nun mal nicht … ob nun in Version II oder III oder was auch immer.

3 Beiträge anzeigen - 1 bis 3 (von insgesamt 3)

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Der Artikel Rückblick macht nachdenklich – 2. Halbjahr 2006 wurde zuletzt aktualisiert am 17. März 2007 von tomtom

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