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Dieses Thema enthält 0 Antworten, hat 1 Stimme, und wurde zuletzt vor vor 10 Jahre, 10 Monaten von  Lovableelli aktualisiert.

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    Lovableelli
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    Die im Westen weit verbreitete Angst, lebendig begraben zu werden, machten weise Männer im Osten im letzten Jahrhundert zum mediengerechten Ritual. Immer wieder hört man seitdem von indischen Yogis, die sich bei lebendigem Leib begraben lassen und behaupten, das dies durch gekonnte Meditationen möglich wird. Sind solche berichte nichts als fromme Legenden?
    Tatsächlich gibt es Yogis, die während ihrer Meditation mit nur ein bis zwei Atemzugen pro Minute auskommen und somit auch Chancen haben, durch die geringen Luftmengen, die sie dabei benötigen, die Gefangenschaft in einem luftdichten Raum lebend zu überstehen. Ein Team indischer Physiologen hat 1961 diese außergewöhnlichen Fähigkeiten bei einem Mann namens Sri Ramanand Yogi untersucht. Sie sperrten ihn in ihrem Labor in einen luftdicht abgeschlossenen Kasten. Ramanand kam verblüffenderweise ganze zehn stunden mit einer Sauerstoffmenge aus, die 30% unter der lebensnotwendigen Mindestmenge lag. Schäden trug der Yogi nicht davon.

    Der Yogi in der Kammer
    Im Januar 1974 untersuchte der amerikanische Physiologe Dr. Elmer Green zusammen mit dem indischen Parapsychologen Dr. Ramakrishna Rao in Waltair in Ostindien den Yogiraja Vaidyaraja, einen jener exentrischen Yogis, die sich bei lebendigem Leib begraben lassen, um Stunden später unversehrt wieder zu Vorschein zu kommen. Für das Experiment wurde eine luftdichte Kammer mit einer gläsernen Wand konstruiert, durch die der Yogi unter permanenter Beobachtung stand.
    Yogiraja Vaidyaraja erwies sich bei al dem als äußerst gelassene Versuchsperson – eine notwendige Vorraussetzung, angesichts der Tatsache, dass sein ganzer Körper mit Elektroden zur Kontrolle physiologischer Details übersät war. Derart verkabelt ließ er sich in der Kammer einschließen. Zuvor hatte man für die versammelten Wissenschaftler eine brennende Kerze in die Kammer gestellt. Nach eineinhalb Stunden ging der Sauerstoffvorrat zu Ende, die Kerze erlosch. Die Wissenschaftler vermuteten, Vaidyaraja könne es durch eine Reduktion der Sauerstoffwechsel-Rate etwa drei Stunden in dem Kasten aushalten. Ein Arzt nahm an, dass der Puls auf 120 Schläge pro Minute ansteigen würde und Vaidyaraja spätestens nach vier Stunden aus dem Kasten befreit werden müsste, um nicht bewusstlos zu werden.

    Eine außergewöhnliche Leistung
    Tatsächlich brach Yogiraja Vaidyaraja das Experiment aber erst nah sieben Stunden und 20 Minuten ab,und das nur, weil er durch die komplizierte Verkabelung der Geräte drei leichte Elektroschocks verspürt hatte.m Während Yogiraja Vaidyaraja im Versuchskäfig saß, war er in einen tiefen Zustand der Meditation eingetreten. Die Wissenschaftler hatten versucht, ihn alle 30 Minuten durch 25 intensive Stroboskop-Blitze und laute Klingelgeräusche abzulenken. Der Yoge war jedoch durch nichts zu irritieren.Lange Zeit hindurch hatte seine Herzschlagrate unverändert bei 80 Schlägen gelegen und es wurden von ihm nur vier Atemzüge pro Minute gemacht. Kurz vor dem Abbruch des Experiments, nach über sieben Stunden, hatte Yogiraja Vaidyaraja einen Puls von 90 Schlägen und eine Atemfrequenz von sechs Zügen pro Minute. Die Gehirnströme zeigten über die gesamte Dauer des Versuchs vorwiegend sogenannte Alphawellen – ein Zeichen, dass er sich ständig im Zustand gelassener Meditation befand.
    Das Experiment von Dr. Elmer Green macht deutlich, dass Yogis durch meditative Übungen einen sehr starken Einfluss auf körperliche Abläufe ausüben können, die sich gewöhnlicher Weise unserem Willen entziehen. Dadurch sind sie in der Lage, ihren Körper unbeschadet extremen Situationen auszusetzten!

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Der Artikel Lebendig begraben wurde zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2006 von Lovableelli

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