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Dieses Thema enthält 0 Antworten, hat 1 Stimme, und wurde zuletzt vor vor 10 Jahre, 4 Monaten von Redaktion Redaktion aktualisiert.

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    Film: Kaante

    Darsteller: Amitabh Bachchan, Sanjay Dutt, Sunil Shetty, Mahesh Manjrekar

    Regie: Sanjay Gupta

    Spielzeit: 150 Min

    Jahr: 2002

    Beschreibung:

    In der Gemeinschaftszelle einer Polizeistation von Los Angeles treffen zufällig sechs indische Gauner

    aufeinander und nutzen die gute Gelegenheit, gemeinsam das scheinbar perfekte Verbrechen

    auszuhecken.

    Ziel ihres dreisten Überfalls ist jene Bank, auf der die Gehälter der Polizsten lagern, doch wird der

    Plan verraten von einem Maulwurf in den eigenen Reihen, denn vor der Tür wartet bereits die

    Polizei. In einer abgelegenen Lagerhalle gehen sich die Überlebenden der Aktion nach allen Regeln

    der Kunst wechselseitig an die Kehlen.

    Rezension:

    [>> Kaante ist zwar nur ein Remake und kopiert fast alles vom Vorbild, zeichnet sich aber

    trotzdem durch tolle Schauspieler und einer hochwertigen Umsetzung aus. < <]

    Kaante ist die indische Version des Films „Reservoir Dogs“ von Quentin Tarantino, welcher übrigens

    für sein Werk auch bei Ringo Lams „City on Fire“ geklaut hat. Originalität kann man also nicht

    erwarten, zumal Sanjay Gupta die Regie übernahm und er bekannt dafür ist.

    Gedreht wurde ausschließlich in den USA (Los Angeles), allein diese Tatsache hat den Film teuer in

    der Produktion gemacht und eine Erwähnung in den Bollywood Geschichtsbüchern ist auch sicher.

    Der Star Cast von Kaante sagt schon einiges aus, Amitabh als Gruppenführer ist natürlich die erste

    Wahl, unter sich hat er den düsteren aber coole wirkenden Sunil Shetty, den stotternden Mahesh

    Manjrekar und den Macho Sanjay Dutt. Eine klasse Besetzung und das zeigt auch das Ergebnis.

    Sanjay ist einfach nur WOW und gefällt mit seinem Vollbart.

    Mahesh Manjrekar sticht durch seine Rolle und Darstellung deutlich aus der Besetzung hervor. Sunil

    gibt der Sache noch mehr Würze, wird aber nicht viel in seiner Rolle gefordert. Die Geschichte ist

    wie gesagt „geklaut“, jedoch nicht 100%, denn der Anfang hat z.B. einige interessante Zusätze. Der

    Mitteilteil nähert sich schon sehr dem „Original“ und das Ende ist sowieso nur Kopie. Wer also

    „Reservoir Dogs“ kennst, der wird das Ende bereits zu Anfang erahnen. Sanjay Gupta hatte übrigens

    mit Problemen vor Gericht zu kämpfen, denn sein Werk erinnert deutlich an Reservoir Dogs.

    Trotzdem lohnt sich das gucken, denn insgesamt hat diese Bollywood Version mehr interessante

    Aspekte als das Vorbild. Das wird wohl auch eher eine Geschmackssache sein, für das indische

    Publikum hat Sanjay Gupta jedenfalls die richtige Mischung getroffen. Verzichten muss das Publikum

    z.B. nicht auf Musik und Tanz, hier wurden tolle Songs und Choreografien erschaffen, welche den

    Film deutlich aufwerten. Es reichte sogar für Filmfare Nominierungen für die Musik und die

    Akteure.

    Kaante ist ein toller Streifen mit viel Spannung, tollen Bildern und Actionszenen, sowie

    überzeugenden Darstellern und toller Musik. Beigetragen zu dem guten Ergebnis haben jedoch viele

    Personen aus den USA und das sieht man auch AM Stil. Man kann es also als eine

    Gemeinschaftsproduktion sehen. Einfach angucken und genießen!

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Der Artikel Kaante (2002) wurde zuletzt aktualisiert am 5. März 2008 von Redaktion

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