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Dieses Thema enthält 5 Antworten, hat 4 Stimmen, und wurde zuletzt vor vor 10 Jahre, 10 Monaten von  Basanti aktualisiert.

6 Beiträge anzeigen - 1 bis 6 (von insgesamt 6)
  • Autor
    Beiträge
  • #13457

    rinaldo
    Mitglied

    Die Haare, die in Europa für die angesagten Haarverlängerungen und -verdichtungen verwendet werden, stammen von Frauen aus Indien. Ein Millionengeschäft – aber nicht für die Haarspenderinnen.

    Der letzte Schrei in westlichen Coiffeur-Salons ist die Haarverdichtung und -verlängerung. Was sich früher nur Hollywoodstars leisten konnten, ist inzwischen ein Massengeschäft. Die Friseursalons haben eine Goldgrube entdeckt.

    Die Haare der Kundin werden mit Echthaarsträhnen in der gleichen Farbe verstärkt, die Prozedur dauert mehrere Stunden. Nach einigen Monaten beginnt das ganze wieder von vorne.

    Echthaar aus Indien

    Der lange Weg der Haare beginnt in Südindien. Hier ist es üblich, im Tempel Geld oder Schmuck zu opfern. Wer nichts hat, gibt seine Haare. Die Nachfrage nach Menschenhaar steigt weltweit. Allein im Tempel von Tirupathi werden pro Jahr zwei Tonnen Haare gespendet. Aus der Opfergabe hat sich eine regelrechte Industrie mit Millionengewinnen entwickelt. Die Spenderinnen bekommen allerdings nichts davon ab, im Gegenteil. Sie müssen sogar noch 15 Rupien (40 Rappen) für die Rasur bezahlen, für das Geld würde es auch eine Mahlzeit geben.

    Je länger, je teurer

    Der Preis, den die Händler dem Tempel in Indien (dort liegt der durchschnittliche Monatslohn bei knapp 50 Franken) bezahlen, richtet sich nach der Länge der Haare. Ein Kilo kostet zwischen 300 und 650 Franken. Für den Weitertransport nach Europa werden die Haare zu Zöpfen geflochten. «Die Pilger machen sich doch keine Gedanken, was aus ihren Haaren wird», sagt Sri Sharma, Sprecher im Tempel Tirupathi. «Was sollen wir denn auch anderes damit machen, wir können sie ja nicht bergeweise aufbewahren.»

    Doch richtig Geld verdient wird mit den Haaren erst in Europa. Hier werden sie gebleicht, in 36 verschiedene Grundtöne von blond bis schwarz gefärbt, gebürstet und gebunden. Für eine Haarverlängerung von ca. 30 cm muss man mit mindestens 650 Franken rechnen, für 50 cm Neuhaar blättert man mindestens 1000 Franken hin. Eine Haarverdichtung – ohne Verlängerung – ist ab 300 Franken zu haben.

    Und so können sich nach einigen Stunden solvente europäische Frauen mit dem schmücken, was 20 Jahre auf indischen Köpfen gewachsen ist.

    Quelle: http://www.20min.ch

    #13467
    Redaktion
    Redaktion
    Super-Administrator

    Hehe sehr interessant, und finde es gut das die Pilger nichts bekommen, denn immerhin soll es ja auch eine Opfergabe bleiben:!:

    #13535

    Indian-Diamonds
    Mitglied

    Original von webmaster
    Hehe sehr interessant, und finde es gut das die Pilger nichts bekommen, denn immerhin soll es ja auch eine Opfergabe bleiben:!:

    :-xs1 :-xs6

    .

    #13550

    Basanti
    Mitglied

    Es ist eine Sauerei, dass mit Spenden so umgegangen wird

    #13564

    Indian-Diamonds
    Mitglied

    Original von Basanti
    Es ist eine Sauerei, dass mit Spenden so umgegangen wird

    Besonders schlimm finde ich, daß sie auch noch dafür bezahlen müssen … X(

    .

    #13566

    Basanti
    Mitglied

    wie wahr, wie wahr ……

6 Beiträge anzeigen - 1 bis 6 (von insgesamt 6)

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Der Artikel Inderinnen müssen Haare lassen wurde zuletzt aktualisiert am 21. Oktober 2006 von rinaldo

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