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Dieses Thema enthält 1 Antwort, hat 2 Stimmen, und wurde zuletzt vor vor 10 Jahre, 5 Monaten von Redaktion Redaktion aktualisiert.

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  • #23182

    Raven
    Mitglied

    Hallo,
    gestern habe ich in der Wissenschaftssendung „nano“ einen interessanten Bericht gesehen. Dabei wurde erklärt wie die TV-Quote zustande kommt.

    (Ich weiß, dass ich zu den „Freaks“ gehöre, die gerne Sendungen auf arte und 3sat ansehen! Aber zu erfahren wie die TV-Quote ermittelt wird, erschreckt mich denn doch ein wenig) 8o

    Laut dem Bericht zufolge haben wir es ganzen 5640 Haushalten zu verdanken, was 72 Millionen Zuschauer dann sehen dürfen. *aaaarrrrgh*

    Und dabei werden in der Statistik zur Ermittlung der Quote ganze Personenkreise nicht mit einbezogen, wie z.B. Singles aus Großstädten (weil sie angeblich zu wenig fernsehen) und sämtliche Ausländer, die nicht aus der Europäischen Union stammen. Dazu zählen auch die mehr als 2,5 Millionen Türken in Deutschland.

    Na, da wird mir klar, warum Bollywood bei uns im Fernsehen immer ein Schattendasein fristen wird und wir nur die Wahl zwischen einer Koch- oder Renovierungssendung haben werden. *hilfe-ich-bin-ein-single-holt-mich-hier-raus* 😀

    Ich habe versucht den ganzen Bericht der Sendung zu verlinken. Klappt leider irgendwie nicht, daher hier der ganze Bericht:

    Neue Technik liefert genauere Fernseh-Einschaltquoten
    Eine neue „Quotenbox“ soll ab 2009 genau erfassen, wer welche Sendungen schaut

    Eine veränderte Technik soll ab 2009 die Einschaltquoten genauer ermitteln. Die neue „Quotenbox“ wird künftig alle Empfangsgeräte in der Wohnung erfassen, sagt die „Gesellschaft für Konsumforschung“ (GfK). Das alte System war nur an Fernseher und Videorekorder angeschlossen. Die Box erkennt auch Sendungen, die mit dem Festplattenrekorder aufzeichnet und zeitversetzt gesehen werden. Auch ist geplant, zu diesem Zeitpunkt Fernsehen an Computer, Laptop oder Mobiltelefon zu erfassen.

    Insgesamt muss die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 5640 Haushalte umrüsten. Die Testhaushalte sind über die ganze Republik verteilt. Die Zahl der Messgeräte richtet sich nach der Größe des Bundeslandes. Zurzeit spiegeln rund 13.000 Personen statistisch wieder, was 72 Millionen Deutsche sehen. Als Testseher bewerben kann man sich nicht.

    Die Fernsehstatistiker nutzen für die Auswahl der Personen die Daten der Bundestagswahlkreise und ermitteln ein repräsentatives Abbild der Republik. Einige Bevölkerungsgruppen fallen allerdings durch das Raster: Singles aus der Großstadt, die nur selten zu Hause sind und sämtliche Ausländer, die nicht aus der Europäischen Union stammen. Dazu zählen auch die mehr als 2,5 Millionen Türken in Deutschland.

    Die TV-Quote spielt eine große wirtschaftliche Rolle: 2007 erzielte die Fernsehwerbung 8,7 Milliarden Euro Umsatz. Wer welchen Anteil davon bekommt, ermittelt ab 2009 ausschließlich die neue Box. Der Auftraggeber der GfK in Nürnberg ist die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung: ein Zusammenschluss von ARD, ZDF, der „ProSieben-Sat1 Media AG“ und der RTL-Gruppe. Sie geben jährlich 17 Millionen Euro für die Quotenmessung aus.

    (Quelle: 3sat, nano vom 30.01.08)

    #23191
    Redaktion
    Redaktion
    Super-Administrator

    Ich dachte immer es wären etwa 10.000, na toll, nun wirds noch unglaubwürdiger ^^

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Der Artikel Die TV-Quote wurde zuletzt aktualisiert am 31. Januar 2008 von Raven

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