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Dieses Thema enthält 1 Antwort, hat 2 Stimmen, und wurde zuletzt vor vor 10 Jahre, 11 Monaten von Redaktion Redaktion aktualisiert.

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  • Autor
    Beiträge
  • #17393

    rinaldo
    Mitglied

    Newsheadline: Die Schweizer Tourismus Branche setzt auf indische Gäste
    Thema: Indien News
    Newstext:

    Heute haben hotelleriesuisse und Schweiz
    Tourismus die Broschüre „Inder zu Gast in der Schweiz“ vorgestellt.
    Sie gibt Tipps zum Umgang mit indischen Reisenden und richtet sich an
    die Schweizer Anbieter touristischer Dienstleistungen. Indien gehört
    zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Und
    Inder zählen zu den am stärksten expandierenden Touristengruppen in
    der Schweiz. Eine grosse Chance für den Schweizer Tourismus.

    Der indische Markt zählt mehr als eine Milliarde Einwohner. Ein
    riesiges Potenzial für den Schweizer Tourismus. Gemäss Prognosen
    werden Hotelübernachtungen von indischen Gästen in den nächsten zehn
    Jahren jährlich um durchschnittlich 15 Prozent zunehmen. Der Gast
    besucht das Reiseland Schweiz mit speziellen Erwartungen. Es lohnt
    sich deshalb, die Bedürfnisse und Gewohnheiten der Inder zu kennen
    und deren Vorlieben bei Beherbergung und Gastronomie zu
    berücksichtigen.

    Im Auftrag von hotelleriesuisse und Schweiz Tourismus hat der
    Indien-Experte Waseem Hussain, Geschäftsführer der MARWAS AG, eine
    Broschüre erarbeitet. Diese enthält Hintergrundinformationen über
    Kultur und Mentalität der Inder. Die Broschüre gibt praktische Tipps,
    wie Schweizer Hoteliers und Tourismusfachleute ihre indischen Gäste
    am besten willkommen heissen können, sodass sie sich in der Schweiz
    richtig wohl fühlen.

    Die persönliche Beziehung – der Schlüssel zum Erfolg bei indischen
    Kunden

    Der indische Markt boomt. Geschäftsleute und Delegationen sind
    weltweit präsent. Indische Gäste sind eine umworbene Zielgruppe.
    Aufgrund der seit über zehn Jahren andauernden Liberalisierungs- und
    Öffnungspolitik spielt Indien eine wichtige Rolle in der
    Weltwirtschaft.

    Folgende Punkte sind im Kontakt mit indischen Kunden und Gästen
    nützlich:

    – Der persönliche Kontakt und die persönliche Beratung sind für
    den Erfolg mit indischen Kunden entscheidend. Im Zusammenleben der
    Inder spielen Loyalität und die Dauerhaftigkeit der Beziehung eine
    zentrale Rolle. Es lohnt sich daher für Schweizer Anbieter unbedingt,
    Zeit und Energie in die Entwicklung und Pflege einer guten und
    intensiven persönlichen Beziehung zum Gast und/oder Kunden zu
    investieren. Das indische Gegenüber wird entsprechende Bemühungen mit
    einer überdurchschnittlichen Treue belohnen.

    – Inder lachen gerne und oft. Humor – natürlich immer unter
    Berücksichtigung der gebotenen Höflichkeit gegenüber
    Geschäftspartnern – kommt durchaus gut an und stärkt die persönliche
    Beziehung.

    Tipps im Umgang mit indischen Gästen

    Die Broschüre „Inder zu Gast in der Schweiz“ gibt Tipps zum
    perfekten Umgang mit den Gästen vom indischen Subkontinent, zu den
    Schwerpunkten Tourismusorte, Hotels, Freizeitgestaltung sowie Essen
    und Trinken. Indische Gäste werden gerne respektvoll behandelt. Sie
    schätzen eine ausführliche und persönliche Beratung während ihres
    Aufenthalts in der Schweiz. Der indische Gast hat hohe Erwartungen an
    Servicebereitschaft und Flexibilität des Personals – gerade bei
    Sonderwünschen. Im Hotel können Schweizer Gastgeber indischen Gästen
    mit kleinen, aber feinen Details grosse Freude bereiten: Ein Krug
    frisches Wasser auf dem Zimmer und warme Häppchen zum Frühstück – wie
    etwa mit Gemüse gefüllte Teigtaschen (Samosas) oder ein Omelett –
    sind hier genau das Richtige. Inder verbringen ihre Freizeit gerne
    mit der Familie oder in der Gruppe. Sie lieben gemeinsames Shopping,
    gemütliches Bummeln, Ausflüge in die Berge und Panoramafahrten. Der
    indische Gast verpflegt sich gerne mit kleinen indischen Speisen und
    Häppchen wie Chutneys, Pickles, vegetarischen und fleischhaltigen
    Gerichten. Bei einigen typischen Schweizer Käsespezialitäten wie
    Fondue und Raclette ist aufgrund der nicht immer leicht verdaulichen
    Kuhmilchprodukte eine gewisse Zurückhaltung geboten.

    Riesiges Potenzial für die Schweizer Tourismuswirtschaft

    Mit 1,1 Milliarden Einwohnern, was 16,7 Prozent der
    Weltbevölkerung entspricht, ist Indien das grösste demokratische Land
    der Welt. Das demokratisch-pluralistische System macht das Land
    politisch stabil. Das seit über zehn Jahren anhaltende
    Wirtschaftswachstum, die boomende Börse und erfreuliche
    Wirtschaftsprognosen führen dazu, dass immer mehr Menschen über
    genügend Einkommen verfügen. Inder können sich vermehrt eine Reise
    ins Ausland leisten. 2005 wurde bei den Auslandreisen indischer
    Staatsbürger ein Zuwachs von 25 Prozent registriert. Die Logiernächte
    indischer Gäste in der Schweiz nahmen im Jahr 2006 um 14,2 Prozent
    zu. Ein grosser Teil der Reisenden gehört der Oberschicht an. Mit
    zunehmendem Wohlstand wächst jedoch der Anteil der Touristen, die der
    urbanen Mittelschicht angehören.

    Während noch in den 1990er-Jahren die Inder vorwiegend in Gruppen
    in die Schweiz reisten, stiegen in den letzten Jahren die
    Individualreisen indischer Touristen stark an. Besonders beliebt bei
    den Indern sind das Berner Oberland und die Zentralschweiz. Diese
    Regionen sind in Indien als Drehorte für Bollywood-Filme bekannt. Sie
    gelten für indische Auslandreisende als Traumdestinationen. Ein
    bedeutendes Entwicklungspotenzial weist auch der Bereich
    Geschäftsreisen und MICE – Meetings, Incentives, Conventions und
    Events – auf. Denn der Boom der indischen Wirtschaft führt zu einer
    intensiven Reisetätigkeit indischer Geschäftsleute und Delegationen.
    Gerade die Schweiz bietet dazu ausgezeichnete Infrastrukturen.

    Schweiz Tourismus ist in Indien mit zwei Vertretungen in Mumbai
    und in Neu Delhi vor Ort präsent. Die Marketingaktivitäten
    konzentrieren sich auf die Zielgruppe der schnell wachsenden,
    konsumfreudigen Mittelschicht der grossen Städte des Landes. Schweiz
    Tourismus wirbt mit den Naturschönheiten der Schweiz, den
    Sehenswürdigkeiten gut erhaltener Städte und dem vielfältigen
    Shoppingangebot. Nicht zu unterschätzen ist auch der positive
    Einfluss auf das Image der Schweiz durch die Unterhaltungsfilme aus
    der indischen Traumfabrik Bollywood, der weltweit grössten
    Filmproduktionsstätte.

    Die Schweizer Alpen und Bollywood – eine erfolgreiche Verbindung

    Die Schweiz ist wegen ihrer spektakulären Landschaften und ihrer
    einzigartigen Natur bei indischen Filmproduzenten beliebt.
    Filmbewilligungen werden unbürokratisch erteilt. Die indische
    Filmindustrie begann deshalb bereits in den 1960er-Jahren in der
    Schweiz zu drehen. Zum Beispiel im Jahr 1964 mit Raj Kapoor’s
    „Sangam“. Der indische Regisseur Yash Chopra, der seit den
    1980er-Jahren über ein Dutzend Filme in der Schweiz gedreht hat,
    erhielt den „Swiss Filmfare Award“, gesponsert von Präsenz Schweiz.
    Er wurde damit für seine pionierhafte Rolle geehrt, indische
    Filmemacher für den Drehort Schweiz zu begeistern.

    Um dieses Potenzial für den Schweizer Tourismus möglichst optimal
    zu nutzen, werden seit 1997 indische Filmemacher und deren Teams von
    Schweiz Tourismus in Zusammenarbeit mit Film Location Switzerland
    speziell betreut. Die beiden Organisationen unterstützen indische
    Filmproduzenten bei der Koordination, der Vermittlung von
    Produktionsfirmen und Transporten, der Vermietung von Equipment sowie
    der Zusammenarbeit mit Tourismusbüros. Ausserdem werden die
    Filmemacher bei der Rekognoszierung von Drehorten begleitet.

    Jährlich werden 15 bis 18 Bollywood-Filme in der Schweiz gedreht.
    Meistens handelt es sich um wenige Aussenaufnahmen. Der Film
    „Asambhav“ („The impossible one“) von Rajiv Ray aus dem Jahr 2003
    wurde beispielsweise in nur drei Monaten im Tessin aufgenommen. Der
    Film „Dilwale Dulhaniya Le Jayenge“ von Yash Chopra, der 1995 zu 60
    Prozent in der Schweiz gedreht wurde, hält einen einzigartigen
    Rekord: Er wurde während mehr als 500 Wochen in den indischen Kinos
    und weltweit gespielt.

    ots Originaltext: hotelleriesuisse
    Internet: http://www.presseportal.ch

    Kontakt:
    Schweiz Tourismus
    Daniela Bär
    Leiterin Corporate Communications/Medien
    Tel.: +41/44/288’12’70
    E-Mail: [EMAIL]daniela.baer@switzerland.com[/EMAIL]

    hotelleriesuisse
    Isabel Garcia
    Leiterin Kommunikation, Image und Branding
    Tel.: +41/31/370’42’86
    Mobile: +41/79/652’85’19
    E-Mail: [EMAIL]isabel.garcia@hotelleriesuisse.ch[/EMAIL]

    #17394
    Redaktion
    Redaktion
    Super-Administrator

    Jo sehr interessant, hoffen wir mal, das wir auch ein paar Inder abbekommen nach der aktuellen Produktion :tongue:

2 Beiträge anzeigen - 1 bis 2 (von insgesamt 2)

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Der Artikel Die Schweizer Tourismus Branche setzt auf indische Gäste wurde zuletzt aktualisiert am 22. März 2007 von rinaldo

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