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Dieses Thema enthält 1 Antwort, hat 2 Stimmen, und wurde zuletzt vor vor 10 Jahre, 9 Monaten von  Ehemaliger Forumuser aktualisiert.

2 Beiträge anzeigen - 1 bis 2 (von insgesamt 2)
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    Beiträge
  • #22869

    turkishrose
    Mitglied

    Also ich hab letztens für die Schule eine Geschichte über ein Fest schriben müssen und ich würde mir sehr gerne wünschen, dass auch ihr sie lest und mir vlt Tipps zur Verbesserung gibt…

    oder vlt. wollt ihr auch eine Geschichte schreiben…?

    Dilwali
    von Hatice Tahtali

    Es war in Kalkuta in den 60-er Jahren am dritten Tag des Lichterfestes, an Padva, an dem alle verheiratete Frauen zu Ehren ihrer Männer fasteten und dieses Fasten mit dem Sonnenaufgang brachen. Unter diesen Frauen war auch Tehzeeb, doch während die meisten Frauen diesen Tag im Tempel verbrachten, stand sie vor dem Brunnen ihres Hauses und sah sehnsüchtig in den Himmel hinauf. Sie dachte zurück… dies war nun schon ihr fünftes Lichterfest. An ihrem ersten Lichterfest war sie nicht mal verheiratet gewesen. Sie hatte gefastet den ganzen Tag, bis spät in die Nacht hinein hatte sie auf ihrer Terrasse auf Aschrief gewartet. Er stieg dann heimlich auf ihre Terrasse und gab ihr dann etwas zu Essen und Trinken. Nach einer Weile schaute er sie , mit seinen haselnussbraunen Augen an und fragte sie warum sie faste. Verwundert antwortete sie , dass sie es aus Liebe zu ihm tat, dass sie ihm damit zeigte ,dass sie ihm zu Liebe auf das Selbstverständliche verzichten würde und dass sie der Meinung war, dass nicht nur verheiratete Frauen dieses Recht hatten, ihre Liebe zu beweisen. Außerdem würden sie sich ja sowieso viel näher stehen als viele Ehepaare.
    Er zog eine Augenbraue hoch bei ihrer letzen Bemerkung, weil er sie dafür liebte , schlechte Tatsachen ungerührt auszusprechen. Natürlich standen sie sich viel näher als viele Ehepaare, die sich tagein, tagaus stritten, die aus Gewohnheit und nicht aus Liebe miteinander lebten. Aber dass so auszusprechen war eigentlich ungewöhnlich. Er bewunderte sie für ihre direkte Art, denn viele der indischen Mädchen, die er kannte waren schüchtern und hielten den Blick gesenkt während Tehzeeb immer sagte, was sie dachte. Außerdem war sie ziemlich hübsch, fand er . Sie hatte lange, schwarze Haare, schwarze,große Augen, ein zierliches Wesen, sie war ziemlich klein ( er neckte sie oft mit ihrer Größe), sie hatte wunderschöne geformte Augenbrauen und Lippen.
    Aschrief sagte zu ihr,, dass er ab sofort auch an Padra fasten würde für sie ,weil er sie auch liebte und fügte hinzu ,dass es ungerecht wäre, wenn nur sie ihre Liebe beweisen könnte.
    Dass war ziemlich ungewöhnlich, fand Tehzeeb, wenn sie an ihren Vater dachte, viele der Männer fanden, dass es das gewöhnlichste der Welt war ,wenn ihre Frauen ihre Liebe zeigten und fasteten , aber dass sie es auch machen würden war undenkbar, damit wollte sie nicht sagen, dass ihr Vater ein schlechter Mann war, nein, aber er zeigte nie seine Liebe und war sehr abgehärtet durch den indisch-pakistanischen Krieg und konnte seinen Beruf von seinem privaten Leben nicht unterscheiden. Wenn er nach Hause kam war er weiterhin Major Narayan Singh und nicht Ehemann und Vater. Er war sehr enttäuscht darüber, dass Tehzeeb ein Mädchen war und hätte sich gewünscht, einen Sohn zu haben, der später in seine Fußstapfen treten würde. Aber so war es nun Mal , er sah über Tehzeebs Vorzüge hinweg und schüttelte immer den Kopf ,wenn er ihre Anwesenheit bemerkte und Tehzeebs doch so vorlaute Art war verschwunden in seiner Gegenwart. Seit er eine Verletzung aus einer Schlacht trug und er deswegen nicht mehr an Schlachten teilnehmen konnte, hatte sich seine Bitterkeit und sein Hass auf Moslems verstärkt. Aber Tehzeeb hatte auch schon viele Male die respektvollen Blicke seiner Soldaten gesehen, er war ein guter Major, streng aber fair.
    Sie fand es richtig süß von Aschrief, für sie zu fasten. Er war ein ziemlich ungewöhnlicher Mann, er respektierte ihre Meinungen, hörte ihr lange zu und half ihr immer. Er war der vernünftigere von Beiden, ihre Freundinnen redeten immer über seine Schönheit. Aschrief hatte breite Schultern, braunes Haar ein ebenmäßiges Gesicht , dunkle Haut, braune Augen und rote volle Lippen. Nicht das war es, was Tehzeeb zu ihm zog, es war seine hilfsbereite, schüchterne Art. Außerdem war er ziemlich modern und fand dass die Frauen und Männer gleich viel Wert waren.
    Sie zog ihn an sich und umarmte ihn.
    Einige Monate später hielt ein Soldat mit guten Zukunftsvoraussichten um ihre Hand an . Es sprach viel dafür , dass der Vater für diese Verbindung war, er sagte oft, dass Tehzeeb, wenn sie schon nicht in den Millitär ging ,wenigstens eine gute Partie aus der Armee heiratete und dieser Soldat war die beste Partie für sie. Tehzeeb und Aschrief gingen zu ihrer Mutter und baten sie darum ,mit Narayan zu sprechen. Er tobte vor Wut und schrie, dass sie sofort mit dem Soldaten heiraten solle und dass sie nicht einmal davon träumen solle einen Muslimen zu heiraten. Auch Aschriefs Eltern stellten sich dagegen ,ihren einzigen Sohn an mit einer Muslimen zu verheiraten. Seine Schwestern ergriffen Partie für ihn, doch was nützten ihre Worte gegen die seiner Eltern? Er versuchte alles was er konnte, doch er konnte sie nicht überzeugen, dass Tehzeeb eine gute Schwiegertochter war. Auch Tehzeeb erging es so, ihr Vater hörte ihr nicht mal zu. Alle Vorbereitungen für ihre Hochzeiten wurden getroffen. Sie versuchte Aschrief eine Nachricht zu schicken doch es klappte nicht. Keiner wollte sich gegen ihren Vater stellen. In ihrem Hochzeitskleid und mit Henna bemalten Händen saß sie auf ihrem Bett und weinte. Sie schloss sich in ihrem Zimmer ein und wartete auf die Hochzeitsprozedur. Plötzlich klopfte es an ihrer Tür, aus Angst es könnte ihr Vater sein, öffnete sie die Tür,. Sie konnte ihren Augen kaum glauben vor ihr stand Kabir Lal, ihr zukünftiger Mann. Er sah sie und sagte, dass er von ihr und Aschrief Bescheid wisse. Ihre Augen weiteten sich vor Angst. Er sah sie an und sagte , dass sie nicht Angst haben müsse und dass´es auch nicht sein Wunsch sei sie zu heiraten, sondern der seiner Eltern. Zu Hause, sagte er, würde sich seine Nisha die Augen aus heulen. Stille verbreitete sich im Raum, dann sagte er, sie soll aus dem Fenster sehen. Sie folgte seiner Anweisung . Unten war Aschrief, er lief unruhig hin und her. Sie sah wieder Kabir an, lächelnd, sagte er sie solle ruhig zu ihm gehen. Seine Augen füllten sich mit Tränen und sie fragte sich ob die Geschichte mit Nisha stimmte. Sie ging kurz zu ihm schloss ihn in die Arme und rannte auf die Terrasse und stieg runter. Rannte zu Aschrief . Lachend schloss er sie in die Arme. Tränen des Glücks liefen über seine Wangen. Hand in Hand liefen sie tief in die Nacht. Sie heirateten und kurze Zeit später wurde Tehzeeb schwanger. Aschrief hatte sogar eine Arbeit in einer Zeitung als Journalist bekommen und ihr Glück schien vollkommen zu sein. Sie hing in ihrem Zimmer ein Bild von Aschrief in ihrem Zimmer auf und sah es jeden Tag, während der endlosen Stunden der Schwangerschaft an. Ihre Freundinnen schlugen ihr ein Bild von einem Schauspieler, Sportler oder Sänger , wie Sajjin, Sharukh Khan oder Sonu Nigam vor, damit dass Kind denen glich. Aber sie wollte nicht dass ihre Kind Fremden glich, sie wollte ein Kind wie Aschrief. Er war sehr gerührt davon und weinte sogar.
    Sie fand seine Gefühlsausbrüche so schön. Er schämte sich nicht für seine Tränen, sie dachte manchmal, dass es wohl davon kam dass er nur Schwestern hatte. Es war nun schon ein halbes Jahr her dass sie zusammen flüchteten. Ihre Liebe war nicht weniger als davor, es vermehrte sich Tag für Tag. Kein Wunder , dass sie ihn sofort bemerkt hatte. Es war auf der Hochzeit von Pooja und Vikram , sie hatte sich mit ihren Freunden amüsiert und getanzt. Sie musste viel für die Hochzeit organisieren und arbeiten, denn Pooja war ihre beste Freundin. Sie lief mit einem Tablett mit Ladoos in der Hand hin und her um den Gästen davon anzubieten. Plötzlich stieß jemand gegen sie, das Tablett fiel runter und die Ladoos verteilten sich. Tehzeeb schrie ihn an während er die Ladoos auf das Tablett legte. Er lachte sie an, diese Lachen, dass Tehzeeb nie vergessen kann, mit dem Tehzeeb der glücklichste Mensch der Erde wurde. Er entschuldigte sich bei ihr und sie konnte kaum umhin als ihm zu verzeihen. Ein Paar Tage später traf sie ihn zufällig auf der Straße, diese zufällige Begegnungen häuften sich und einige Zeit später gestand er ihr seine Liebe, auch bei ihr war er es Liebe auf den ersten Blick gewesen.
    Eines Tages bekam Aschrief den Auftrag nacxh Pakistan zu Reisen und dort eine Reportage zu führen. Sie war im achten Monat schwanger als er zur Reise aufbrach. Es war das erste Mal,seit der Hochzeit, dass die beiden sich trennten. Sie wusste nicht , wie sie es ohne ihn schaffen würde, er hatte sich rührend um sie gekümmert. Aschrief hatte ein schlchtes Gefühl bei seiner Abfahrt, er umarmte seine Frau zärtlich und tätschelte ihren Bauch. Sie seufzte und sagte dass sie und ihre Tochter ihn sehr lieben würden. Er lachte wieder und ihre Augen leuchteten, Tränen blitzen in ihren Augen. Aschrief küsste ihre Tränen weg und strich ihre schwarzen Haare, auch er weinte. Sie schüttelte den Kopf legte einen Finger auf seinen Mund und sagte dass wenn sie weinten, dass Kind, das mitbekam und er wolle doch nicht sein ungeborenes Kind verletzen. Er lachte wieder und nach einem Abschiedskuss ging er weg.
    Ihr nächstes Dilwale kam und sie tröstete sich mit dem Gedanken, dass Aschrief auch irgendwo hungerte, ihr gefiel dieser Gedanke, auch wenn es gemein war, schuldbewusst stand sie am Telefon und wartete auf sein Anruf um ihr Fasten zu brechen. Sie war sich sicher, dass er anrufen würde. Mahek schrie in ihren Armen. Während sie, sie hin und her wiegte klingelte es plötzlich. Es war so, wie sie erhofft hatte: Aschrief. Zitternd nahm sie den Hörer in die Hand und mit leichter bebender Stimme erkunidgte sie sich nach seinem Befinden. Er sagte, dass mit ihm alles in Ordnung sei und fragte sie wie es ihr gehe. Ihr entging nicht, dass er es irgendwie gequält sagte, doch sie überging es. Sie fragte womit er sein Fasten brechen würde, seine Antwort war Sabzi Shorba und als Nachspeise würde es Ladoos geben. Sie lächelte bei den Gedanken an Ladoos, wie bei ihrem allerersten Treffen sagte sie. Aschrief erklärte, dass er den Mond am Horizont sehen könne doch in Indien war es immer noch nicht soweit also unterhielten sie sich bis auch in Indien der Mond aufging. Sie brachen gemeinsam ihr Fasten und unterhielten sich bis spät in die Nacht. Schweren Herzens nahmen sie Abschied als die kleine Mahek anfing zu schreien und Aschrief zu Arbeit gehen musste.
    Lange hörte Tehzeeb nichts mehr von Aschrief und sie wünschte sich, dass es dabei geblieben wäre, denn lieber keine Nachricht als eine schlechte Nachricht. Es traf ein Brief an in dem stand, dass Aschrief als indischer Spion festgenommen wurde. Diese Nachricht erschütterte Tehzeeb so sehr, dass sie lange keinen Gedanken fassen konnte. Sie musste immer daran denken wie es ihm erging, in einer pakistanischen Zelle. Bestimmt hungerte er, wenn sie daran dachte, dass sie dieses Lachen womöglichen nicht mehr hören würde. Sie suchte verzweifelt nach Arbeit und versuchte ihrer Tochter ein ideales Leben zu bieten bis Aschrief frei kam. Sie gab die Hoffnung nicht auf. Nach langer Zeit Wartens kam ein Bericht im Fernsehen mehrere, unidentifizierbare Leichen wurden in einem pakistanischen Gefängnis gefunden. Viele Leute aus ihrer Nachbarschaft sahen sie herablassend an und tuschelten mit vorgehaltener Hand wenn sie an ihnen vorbei ging. Am liebsten hätten sie es gesehen, wenn sie sich in Witwengewänder gehüllt und die Ehekette ablegen würde. Aber sie weigerte sich, dies alles zu machen, sie war einfach keine Witwe und sie fühlte dass Aschrief sie nicht so, ohne ein Wort verlassen hätte. Allein durch ihren Glauben schaffte sie es dieses Leiden zu ertragen. Sie war glücklich, dass Mahek zu jung war , um dass alles mitzubekommen.
    Weil ihre Mitmenschen sie in einem Tempel demütigen würden ging sie an diesem Padva nicht dahin, dass war ihr auch viel lieber, denn sie hatte noch nie Padra in einem Tempel gefeiert und Aschrief war ja auch ein Moslem außerdem war dieses Haus voll mit Erinnerungen an ihn. Sie spürte ihn überall, Tränen stiegen ihr in die Augen. Tehzeeb sah hinauf und sah den Mondaufgang , sie nahm ein Stück Brot, getupft in Sabzi Shorba und zündete eine Öllampe für ihn an und wünschte seine baldige Rückkehr. Sie legte dieses Lämpchen in den Brunnen ,eigentlich legten es die Frauen in den Ganges, den heiligen Fluss Indiens, mit der Hoffnung er würde ihren Wunsch forttragen und und ganz Indien ein bisschen Licht spenden. Aber Tehzeeb war damit zufrieden nur ihr Haus zu erleuchten. Sie nahm Mahek in die Hand und sie gingen mit einem Tablett mit Öllampchen , zu dem Bild Aschriefs und umkriesten es. Dann malte sie einen Segenspunkt auf die Stirn Maheks , eigentlich sollte diesen Punkt Aschriefs Stirn malen aber Mahek war sein Erbe und Tehzeeb fand, dass es Mahek zustand den Segenspunkt ihres Vaters zu erhalten. Sie gab der Kleinen ein Kuss auf die Wange und begann still zu Weinen. Mahek war daran gewöhnt, dass ihre Mutter oft grundlos, stundenlang weinte und drückte liebevoll die Hand ihrer Mutter. Sie ging in die Küche und brachte ihrer Mutter Ladoos, weil sie dachte , dass würde ihre Mutter trösten. Tatsächlich lachte ihre Mutter, doch dann füllten sich ihre Augen erneut mit Tränen. Tehzeeb dachte daran wie viele Ehefrauen von ihren Schwiegermüttern Ladoos bekamen. Doch ihre Schwiegermutter machte immer einen Bogen um sie. Sie dachte daran wie Aschrief sie jetzt in den Arm genommen hätte und nahm Mahek in die Arme. Mahek gähnte und Tehzeeb brachte sie zu Bett. Sie beobachtete ihre Tochter gerne beim Schlafen, Mahek hatte das ebenmäßige Gesicht, die braunen Haare und die vollen Lippen ihres Vaters geerbt. Von Tehzeeb hatte sie nur die schwarzen Augen und genauso wie ihr Vater hatte sie ein stilles Wesen. Auch die Gewohnheit mit Socken zu Schlafen hatte sie von ihm. Sie dachte daran wie sie immer gelacht hatte über diese Angewohnheit doch bei Mahek liebte sie es. Sie schlang die Arme um sie und liebkoste sie die ganze Nacht bis in den Morgen.

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    sehr interessant aber die story ist noch ausbau fähig! Also bis jetzt ist sie wirklich gut aber vieleicht ein wenig mehr hätte mir auch gefallen!:o:

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Der Artikel Deine eigene Story…. wurde zuletzt aktualisiert am 23. Dezember 2007 von turkishrose

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