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Dieses Thema enthält 2 Antworten, hat 3 Stimmen, und wurde zuletzt vor vor 11 Jahre, 5 Monaten von  Indian-Diamonds aktualisiert.

3 Beiträge anzeigen - 1 bis 3 (von insgesamt 3)
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  • #17378
    Redaktion
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    Super-Administrator

    Newsheadline: Bollywood-Dreh sorgt für bitteren Beigeschmack in Köln
    Thema: Bollywood in Deutschland
    Themenbilder:
    Newstext:
    Die Kölner Presse hatte bereits vor Beginn der Dreharbeiten in der Kölner Agnes-Kirche ihre Kritik geäußert. Aber auch jetzt, am Ende der Dreharbeiten gehen die Diskussionen um die Produktion des indischen Films „Aap Kaa Surroor – The Movie“ im Kölner Gotteshaus weiter und scheint weite Kreise und weitreichende Konsequenzen nach sich zu ziehen. Wir sprachen am 16.03.2007 mit dem Pfarrer der St.Agnes Kirche in Köln, Herrn Frank Müller:

    BNA: Schönen guten Tag Herr Müller. Heute stand in der Kölner Zeitung, dass Sie nun bezüglich Ihrer Zustimmung zu den Dreharbeiten in ihrer Kirche Reue zeigen und sich selbst Naivität bezüglich dieser Entscheidung vorwerfen.

    F.M.: So ganz stimmt das aber nicht. Es ist gewiss ein Stück Naivität gewesen, zuzusagen, ohne en detail die Sache zu kennen. Die Schwierigkeit ist halt die, dass mir jetzt alle möglichen Leute aufs Dach steigen.

    BNA: Worin genau besteht denn eigentlich das Problem? Sie haben doch sicher gewusst, dass die indischen Produzenten hier in die Kirche kommen und ein Musik- und Tanz-Video drehen wollten?

    F.M.: Ja, ich habe allerdings nicht gedacht, dass das bei den Leuten, die sich hier teilweise so freundlich, weltoffen und kulturell engagieren so einen Gegenreflex geben würde. Das habe ich nicht mitkalkuliert.

    BNA: Wieso rufen die Dreharbeiten denn eine solche Reaktion hervor? Letztendlich wurde sowohl im Innen- als auch im Außenbereich der Kirche alles abgedeckt, was im Film später negativen Anstoß finden könnte. Ich denke, das Problem liegt auch darin, dass sich ausgerechnet die Medien negativ äußern, die die Dreharbeiten in der Kirche nicht selbst nicht erleben konnten.

    F.M.: Ja, das ist es ja. Die Schwierigkeit ist die: hier die Kirche ist für die Leute ein Ort, wo man zwischendurch Einkehr halten kann. Dieser Ort wurde ihnen für fünf Tage nicht zur Verfügung gestellt. Ursprünglich wurde ausgemacht, dass die Kirche weiterhin betreten werden kann, um beispielsweise Kerzen anzuzünden. Das ist jetzt eben auch aufgrund der Presse und des Medienrummels nicht mehr möglich gewesen, weil aufgrund der Berichterstattung auch falsche Bilder hochkamen usw. Da sollte eben die Produktion geschützt werden und die Produktionsleitung hat sich daher auch entschlossen, die Presse nicht mehr in die Kirche zu lassen.

    Und um die Presse außen vorzuhalten, mussten eben auch andere Leute außen vorgehalten werden, weil sich sonst gegebenenfalls die Leute versuchen, geschickt einzuschmuggeln und Aufnahmen zu machen etc.. Dies ist ja bereits geschehen durch ein Bild das Aufsehen erregt hat im Kölner Stadtanzeiger, welches auch gegen den Wunsch der Produktion veröffentlicht wurde. Wie das Bild herausgekommen ist, weiß auch keiner. Wie auch immer, die Leute fühlten sich ihrer geistlichen Heimat für diese Woche beraubt und dadurch in ihren religiösen Gefühlen verletzt. […]

    Quelle: Bna-germany.com

    #17404

    Melbu
    Mitglied

    Und die, die am lautesten Schreien, verirren sich höchstens mal zu Weihnachten in die Kirche !

    Es ist doch immer wieder unglaublich wie engstirnig und ( Sorry) dömlich manche Menschen sind.

    Man kann nur hoffen, dass das indische Produzenten nicht zu sehr abschreckt !

    Ich hätte ja ansonsten noch eine schöne, für Inder exotisch anzusehende Landschaft anzubieten:
    Die Lüneburger Heide 😀

    #17670

    Indian-Diamonds
    Mitglied

    .

    Aber es häuft sich trotzdem, daß Bollywoodfilme in Europa und anderen westlichen Ländern gedreht werden, um dem dortigen Publikum zu gefallen … Meine Meinung …

    .

3 Beiträge anzeigen - 1 bis 3 (von insgesamt 3)

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Der Artikel Bollywood-Dreh sorgt für bitteren Beigeschmack in Köln wurde zuletzt aktualisiert am 20. März 2007 von Redaktion

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