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Dieses Thema enthält 0 Antworten, hat 1 Stimme, und wurde zuletzt vor vor 11 Jahre, 4 Monaten von  Jana aktualisiert.

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    Jana
    Mitglied

    Bengali Masar Dal

    Rote Linsen mit Gewürzen

    Die gekochten Linsen kann man gut vorbereiten, da sie sich nach dem 1. unten beschriebenen Arbeitsschritt einige Tage im Kühlschrank halten. Das ist praktisch, wenn man eine vielfältige Auswahl an Gerichten anbieten oder auch einfach für mehrere Tage vorkochen möchte. Vor dem Servieren muß man sich nur noch um den „Geschmack“ kümmern (Schritte 2 – 6).

    Die Zutatenliste sieht beeindruckend lang aus, besteht aber aus vielen Gewürzen, die man „sowieso“ im Hause hat.

    Zutaten: (für 4 Personen)

    3/4 Tasse rote Linsen
    1/2 TL Kurkuma
    2 scharfe, frische grüne Chilischoten
    4 Tassen Wasser
    Gewürzmischung:
    2 Zwiebeln
    ca. 4 cm frischer Ingwer
    2 frische, reife Tomaten
    1 EL Sonnenblumenöl
    1 EL Butterschmalz

    etwas Salz

    Für die parfümierte Butter:
    2 Knoblauchzehen
    1 EL Sonnenblumenöl
    1 EL Butterschmalz

    1 EL Panch-Phorong-Mischung (Fünf-Gewürz-Mischung bestehend aus

    ganzen Bockshornkleesamen, Fenchelsamen,
    Kreuzkümmelsamen, schwarzen Senfsamen,
    Zwiebelsamen / Black Cumin)
    3 Lorbeerblätter
    3 getrocknete rote Chilischoten

    Zubereitungszeit: 50 Minuten

    Die Bereitung des Linsenpürrees:
    Die verlesenen und gründlich gewaschenen Linsen gibt man zusammen mit 1/2 TL Kurkuma, den beiden frischen grünen Chilischoten und 4 Tassen Wasser in einen Topf. Das Ganze zum Kochen bringen und dabei mehrmals umrühren, damit die Linsen nicht am Topfboden anhängen.
    Leicht zugedeckt 25 Minuten lang bei mittlerer Hitze kochen lassen. Dann ganz zugedeckt bei reduzierter Temperatur weitere 10 Minuten ziehen lassen, bis die Linsen ganz weich sind.

    Hinweis für später:
    Damit es feines Pürree wird, schlägt man die Linsenmasse einige Zeit mit dem Schneebesen, nachdem sie gar ist. Ist das Pürree zu fest geworden, gibt man noch etwas Wasser hinzu.

    Jetzt kommt die Stunde der Jäger und Sammler: man erbeute ein kleines Gefäß und sammle darin die Fünf-Gewürz-Mischung und stelle sie neben dem Herd bereit. Auch die anderen Gewürze stelle man bereit.
    Vorbereitung ist alles, danach ist die Zubereitung schon fast erledigt 😉

    … ergänzt durch die kleinen Geschmacksverstärker:
    Während die Linsen kochen, geht es den Zwiebeln an den Kragen: schälen und in kleine Würfel schnippeln! Gleiches widerfährt dem Ingwer, der geschält und dann auf einer Reibe fein gerieben wird.
    Die beiden Tomaten werden ebenfalls gewaschen und in kleine Würfel geschnitten.

    Nun gibt man 1 EL Sonnenblumenöl und 1 EL Butterschmalz in eine Pfanne. Der Inder nimmt eigentlich „Usli Ghee“, eine Art Butterschmalz. Bei den ersten Versuchen habe ich Usli Ghee durch Butterschmalz ersetzt, was mir aber zu buttrig-schwer schmeckte. Daher verwende ich jetzt eine Msichung aus Butterschmalz und Sonnenblumenöl.
    Im heißen Fett werden die Zwiebelwürfel unter Rühren goldbraun gebraten, das dauert eine Weile – etwa 10 Minuten. Zu den Zwiebelwürfeln füge man dann den geriebenen Ingwer und die Tomatenwürfel und brate die Masse solange weiter, bis die Tomaten gar sind. Die Masse sieht dann cremig aus, die Tomaten werden quasi „geschmolzen“. Das dauert nochmal 5 – 8 Minuten.

    Die Zwiebel-Tomaten-Mischung wird mit etwas Salz unter das „Dal“ – die Linsenmasse – gerührt. Damit sich die Aromen gut vermischen, läßt man das Ganze weitere 10 Minütchen sanft köcheln.

    Zum Schluss die parfümierte Butter:
    Unterdessen geht es an das I-Tüpfelchen: die parfümierte Butter. Dazu müssen wir erst einmal die Knoblauchzehen häuten und kleinschneiden.
    1 EL Sonnenblumenöl und 1 EL Butterschmalz in einem kleinen Topf auf mittlere Temperatur erhitzen. Dann die Panch-Phorong-Mischung hineingeben und zudecken – die Senfsamen springen durch die Hitze hoch! Nach einiger Zeit (ca. 15 Sekunden) die Lorbeerblätter und Chilischoten dazugeben und knapp 20 Sekunden weiterrösten. Aber aufpaasen ,daß die Gewürze nicht verbrennen: das sind unerwünschte Aromen!

    Den Knoblauch zugeben und kurz mitbraten. Den gesamten Pfanneninhalt zum „Dal“ geben und gut verrühren. Das „Dal“ ist jetzt servierbereit!

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Der Artikel Bengali Masar Dal wurde zuletzt aktualisiert am 12. Juli 2006 von Jana

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