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Bolly-Log
#27132

Vaddhu
Mitglied

Oh danke Devy für deinen Kommi 😛
Mit den Liedern ist das vor allem schwer, da ich z.Bsp. kein Wort Hindi kann… gut Namaste, aber viel mehr… nö, eigentlich nicht und dann ist ja auch noch das problem, dass man sich nicht unbedingt beim lesen vorstellen kann, wie sich das wohl anhört… lass es vllt wirklich weg, so wie du gesagt hast. Auch wenn es schon spannend wäre, ob so was auf englisch zu schaffen ist… hmm… mal sehen, aber ich werd nichts versprechen, nur, dass es jetzt wieder weitergeht.
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„Mama, ich bin zu Hause. Ich hab eine eins in Mathe und du, Rani?“ Yash war nach Hause gekommen und gleich wollte er seine Cousine Rani ärgern. Doch die gute Note in ihrem schlechtesten Fach baute sie auf. Sie wusste, dass sie wahrscheinlich niemals so gut sein würde wie der kleine Überflieger neben ihr. Yash hatte die zweite Klasse übersprungen und saß im Unterricht nun direkt neben Rani. Sie wollte das eigentlich nicht, doch Yash war hartnäckig geblieben. Er versuchte immer das zu bekommen, was er wollte. Das gelang ihm auch gut, nur nicht zu Hause und vor allem nicht, wenn sein Vater zu Hause war. Devdas hielt seinen Sohn immer zurück und achtete darauf, dass er beide Kinder gleich behandelte. Denn er hatte seinem Schwager Rhohit versprochen für Rani zu sorgen und dieses Versprechen würde er niemals brechen. Rani gehörte zur Familie und das sollte sich niemals ändern.

***

Devdas Bachchan saß in seinem Büro. Seine schwarzen, kurzen Haare waren völlig zerzaust. Diese Familie raubte ihm noch mal den Verstand. Niemand von ihnen hielt sich auch nur an eine Absprache und seine Kollegen hätten sicherlich schon längst die Polizei eingeschaltet. Doch Devdas wollte jedem eine Chance geben. Aber war das bei dieser Familie noch möglich?
„Herr Bachchan, kommen Sie voran?“ Devdas´ Vorgesetzter betrat das Büro und wollte Ergebnisse. Er wusste, dass Devdas seine Fälle meist zu einem guten Ende brachte. Doch dafür brauchte er auch dem entsprechend lange, so dass die Abteilung für Sorgerechtsfragen immer wieder hinterher hing: „Herr Bachchan, ich weiß ja, dass Sie äußerst gewissenhaft arbeiten… doch Sie müssen auch an Ihre Kollegen denken. Arbeiten Sie also bitte etwas schneller.“
Devdas nickte lächelnd. Doch dieses Lächeln war nur aufgesetzt. Er wusste schließlich, dass diese Bitte bedeutete, dass sein Job in Gefahr war. Doch sollte er wirklich anfangen zwischen Arbeitsaufwand und Familienglück zu entscheiden, würde er immer die Familie wählen. Denn auch in seinem Leben war sie das Wichtigste und so freute er sich bald wieder zu Hause zu sein. Dort machten Rani und Yash gerade ihre Hausaufgaben, während Maya das Essen vorbereitete. Um sie herum war es so leise, da die Kinder in ihren Zimmern über den Aufgaben saßen. Jeder für sich, damit sie sich auch nicht wieder stritten. Doch Yash schlich sich leise zu Rani und setzte sich auf ihr Bett: „Mathe war doch ganz einfach. Ich hab sogar Pluspunkte gesammelt.“
„Toll Yash. Kannst du jetzt wieder gehen?“ Rani drehte sich genervt zu Yash um. Sie hatte keine Lust mit ihm zu reden. Sie wollte nur, dass er ging und deshalb sah sie ihren Cousin böse an. Yash grinste jedoch nur und blickte sich in Ranis Zimmer um: „Kein Wunder, dass du so schlecht bist in der Schule. Du hast nicht ein wertvolles Buch hier stehen.“
„Ich lese und über ja auch nicht nur im meinem Leben, sondern ich lebe wirklich.“ Rani stand auf und stemmte ihre Hände protestierend in die Hüften. Sie wollte, dass ihr Cousin wieder ging, doch Yash grinste nur dämlich.
„Du machst mich noch wahnsinnig. Warum kannst du mich nicht endlich mal in Ruhe lassen? Ich tu dir schließlich auch nichts.“ Rani sah ihren Cousin flehend an, doch Yash ging trotzdem nicht. Er blickte sich nur um und suchte nach etwas, mit dem er seine Cousine aufziehen konnte. Und dann sah er es…
„Warum hast du eigentlich dieses Bild hier stehen? Du kennst deine Eltern doch gar nicht und das Bild unten siehst du nie an. Willst du das nicht lieber wegwerfen?“ Yash schnappte sich ein altes Photo, das ein Baby in den Armen von Rhohit Presjachan zeigte. Er hielt seine kleine Rani fest und lächelte. Trotzdem sah er nicht glücklich aus und Tränen liefen über seine Wangen. Neben ihm stand sein Schwager Devdas, der seinen Arm um seine Schultern gelegt hatte und auf seine Nichte hinunter blickte. Auch in seinen Augen glänzten die Tränen, die er zurückhalten wollte. Er hatte glücklich sein wollen für Rani, doch sie hatte die Augen ihrer Mutter Anjali…

Der Artikel Reply To: Vaddhu wurde zuletzt aktualisiert am 15. Mai 2009 von Vaddhu