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Bolly-Log
#15474

Naina
Mitglied

Na klar Careline, geht sofort weiter. ^^ Schön, dass es dir gefällt.
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Sonntag – 11. Dezember……………………..

Warum immer ich? Wieso? Womit habe ich das verdient? Diese Fragen stellt man sich immer und immer wieder. Doch Antworten findet man nicht. Nicht in irgendwelchen Frauenzeitschriften, nicht in den Ratgeberkolumnen, noch nicht einmal bei einer Wahrsagerin, die einem die Zukunft aus den Sternen ablesen kann. Nicht einmal die Zukunft weiß, was in Sachen Liebe passiert.
Es ist wie ein ewiges Spiel, in dem ein einziger Handgriff über Sieg und Niederlage entscheiden kann. Wenn er dann getan wurde, dieser eine Handgriff, und die Niederlage entgültig feststeht, können auch Tonnen von Schokolade und 3 Stunden Carrie am Stück nicht mehr weiterhelfen. Dann fließen die Tränen in Strömen. Man könnte damit ganze Länder mit Wasser versorgen! Taschentuchberge werden aufgeschüttet und die Taschentuchfabriken freuen sich schon, da sie ihr Geschäft des Lebens machen. Schön, dann ist wenigsten einer glücklich!
Egal was ich mache, wie ich es mache, mit wem und wo ich es mache… der Eine geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Aber anstatt ihn dafür zu hassen, dass er mich so verletzt hat, suche ich nun die Schuld bei mir. War ich es etwa? „NEIN, du bist nicht schuld!“, höre ich aus allen Mündern meiner Freundinnen, doch ich kann es ihnen nicht recht glauben. Irgendwie komme ich immer wieder zu einem Gedankenschritt, der mich geradewegs zu der Annahme führt, dass ich Schuld an allem bin. Warum auch immer! Irgendwie ist man es immer selbst gewesen, komme was oder wer da wolle. Man denkt sich, „Ich war schuld, dass er mich nicht geliebt hat“, „Ich war schuld, dass er sich in eine andere verliebt hat“ oder „Ich war schuld, weil er plötzlich erkennt, dass er doch noch Gefühle für seine Ex hat.“
Und versucht mir, das ja nicht auszureden! Ich werde euch vielleicht jetzt glauben, doch kaum liege ich heute Nacht im Bett, schon plagen mich diese Gedanken wieder. Habe ich es endlich geschafft diese Gedanken durchzuwälzen, denke ich wieder an die schönen Dinge. Dinge die gesagt oder getan wurden, Dinge die vielleicht nur gedacht wurden. Aber Dinge, für die ich IHN geliebt habe oder liebe. Ist das leichte Grinsen auf meinem Gesicht wieder verschwunden kommen die Sehnsuchtsanfälle und somit auch die Heulkrämpfe. In diesen Momenten denke ich einfach, es gibt keine Liebe mehr in meinem Leben! In diesen Momenten fühle ich einfach nur den unglaublichen Schmerz, der aus dem tiefsten Inneren meines Herzen beginnt sich in mich hinein zu fressen.
Es ist leicht zu verletzen, doch das Heilen, das ist das Schwere.

Der Artikel Reply To: In Sachen Liebe – Fanfiction von Naina wurde zuletzt aktualisiert am 5. Dezember 2006 von Naina