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Bolly-Log

Bollywood Film

Black

Black

4.5
(4.5 von 5 für Black von Bolly-Wood)
„EINFACH ERSTKLASSIG!“
Titel: Black
Genre: Drama
Regisseur:
Drehbuch: Sanjay Leela Bhansali, Prakash Kapadia, Bhavani Iyer
Besetzung:
Musik: Monty Sharma
Kamera: Ravi K. Chandran
Start: 2005
Spielzeit: 122 Minuten
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Humor Spannung Action Gefühl Anspruch Erotik
Black (2005) 4.53/5 (19 Votes)

Black Filmbeschreibung

Black, ein Titel der kurz und „offen“ ist, jedoch nicht besser für diesen Bollywood Blockbuster sein könnte. Die Geschichte dieses einzigartigen Bollywood Films dreht sich um einen Lehrer und dessen Schülerin. Black basiert auf „The Story of My Life“ von Helen Keller. Debraj Sahai (Amitabh Bachchan) hat sich auf die Lehre für taubstumme Kinder spezialisiert. Seine Karriere ging jedoch wegen seiner Alkoholprobleme dem Bach runter. Glücklicherweise bekommt er eines Tages den Auftrag, die Tochter von Katherine und Paul McNally zu unterrichten. Die Kindesrolle wird gespielt von einer sehr überzeugenden Ayesha Kapoor und später von Rani Mukherji. Die Familie McNally sieht keinen weiteren Ausweg Ihrer Tochter ein erfülltes Leben zu schenken als die Beauftragung von Debraj Sahai.

Gleich bei der ersten Begegnung von Lehrer und Patient werden die ungewöhnlichen Lehrmethoden sichtbar. Die Erziehung der Eltern am Kind waren zu gutmütig, es wurde Ihr fast alles erlaubt und genau dieses Fehlverhalten musste unter Anderem korrigiert werden. Sahais Lernmethoden waren den Eltern jedoch zu schroff und daher wurde er kurzerhand vom gestressten Vater entlassen. Als Herr McNally auf eine zwanzigtägige Geschäftsreise gehen muss, überzeugt Sahai Mutter Katherine, ihm diese 20 Tage zu gewähren und Ihr Kind auf den richtigen Weg zu weisen.

Tatsächlich wirken die ungewöhnlichen Lernmethoden und Sahai stößt in die dunkle, schwarze Welt des kleinen Mädchens vor. Bedeutungen von Wörtern und grundlegende Verhaltensweisen werden Ihr vermittelt, jedoch oft mit viel Gegenwehr. Auch Jahre später blieb nach diesen Erfolgen Herr Sahai der Lehrer und Wegweiser von Michelle. Inzwischen hat Sie sich zu einer jungen und gebildeten Dame entwickelt und daher möchte Sie nun auch auf ein College um dort zu studieren. Die Deiden machen sich also auf diese schwierige Reise und begegnen vielen Schwierigkeiten und Niederlagen. Mittlerweile ist Sahai ein alter Mann geworden und Alzheimer macht sich bemerkbar. Nachdem Michelle Sahai auch noch mit Ihrer Weiblichkeit konfrontiert, beschließt er aus Ihr Leben zu treten.

Dann eines Schnee bedeckten Wintertages taucht der verwirrte Sahai am Anwesen der McNallys auf. Nunmehr ist er von Schwarz umgeben, und Michelle beschließt Ihrem Lehrer das zurückzugeben, was er Ihr geschenkt hat: Die Bedeutung von Worten und Geborgenheit zweier Freunde fürs Leben.

Hintergrundinformationen zum Film:

Die Dreharbeiten zu BLACK verliefen nicht ohne Probleme. Z.B. wollte „Scenic Hill Resort“ keine Dreharbeiten zulassen in ihrem Gebäude. Das „Indian Institute of Advanced Study (IIAS)“ gab auch keine Genehmigung zum Dreh in ihrem 120 Jahre altem Grundstück. Die Sorge war groß, das die Filmarbeiten Beschädigungen hervorrufen könnten. Einer der tragischsten Vorfälle ist wohl der Großbrand des BLACK Filmsets in den Filmstudios von Mumbai’s „Film City“.

Vier ganze Feuerwehrbrigaden mussten auflaufen, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Sanjay war nach dieser Tragödie unsicher ob sein Film so gut werden würde wie er erhoffte. Amitabh sprach ihm Mut zu und das Ergebnis ist mehr als überzeugend. Ranis berühmten und wunderschönen Augen mussten mit dunklen Augenlinsen überdeckt werden. Außerdem hatte sie zuerst Sanjays Angebot für die Hauptrolle in BLACK abgesagt, da sie nicht glaubte, sie wäre der Rolle gewachsen. Bhansali war aber von ihr völlig überzeugt und konnte sie daher schließlich überreden. Nach ihrer Vorstellung war sich Bhansali sicher, man würde Rani nun „Königin Rani“ nennen.

BLACK basiert auf Kumar Gaurav’s Drehbuch von „Aatam Vinjhe Paankh“, welcher von „The Miracle Worker“ inspiriert wurde. Der Film entstand übrigens bereits zu den Dreharbeiten zu „Khamoshi: The Musical“ (1996), als Sanjay zu Besuch beim Helen Keller Institut war. Er erlebte mit eigenen Augen wie diese Menschen leben mussten und welche Probleme sie hatten. Sanjay war überwälltigt und es kamen viele Fragen über deren Lebensweise auf. Schließlich stellte er einige Nachforschungen an und BLACK nahm später dann Gestallt an.

Schnee ist ein wichtiger Bestandteil des Films. Leider hatte die Filmcrew nicht viel Glück mit natürlichem Schnee. Denn in Simla hat es leider nicht geschneit, obwohl die Produktion für Tage darauf wartete. Es musste also Kunstschnee erstellt werden, das Ergebnis ist sehr authentisch. Ironischerweise kam dann der Schnee direkt nach den Dreharbeiten.

Black Bildergalerie

Black Rezension / Filmbesprechung / Review

Black ist ein besonderer Bollywood Film, den es bis Dato nicht in dieser Form gab. Es fehlt an Tanz und Musik, bzw. choreografierte Musikeinlagen, jedoch bleibt dieser Streifen auch ohne die bekannten und beliebten Einlagen, ein Meisterwerk mit viel tief gehenden Emotionen. Vor allem die ausgezeichnete Film-Hintergrundmusik und gute Kameraführung verstärken die Emotionen zum Bild beim Publikum. Der Titel Song wird zurecht als bewegendster in der Geschichte des Hindi Films bezeichnet. Dafür ist Monty Sharma zu beglückwünschen, welcher für den BLACK Soundtrack verantwortlich ist. Nicht nur in den filmerischen Bereichen unterscheidet sich Black von anderen Bollywood Produktionen, die Spieldauer beträgt z.B. nur ca. zwei Stunden und ist recht gering für einen Bollywood Film aus Indien. Außerdem ist der Film, im Vergleich zu den meisten anderen Produktionen, recht farblos und es fehlt an Kitsch.

BLACK wird als einer der besten Werke aller Zeiten aus dem Genre in Bollywood gehandelt. Es stimmt so gut wie alles. Die Geschichte ist sowohl spannend als auch herzzerreißend emotional. Sanjay Leela Bhansali, Regisseur von BLACK, hat sich mit diesem Film sehr hohe Maßstäbe gesetzt. Um den Film überhaupt machen zu wollen, waren ihm zwei Schauspieler unersetzlich. Nämlich Multitalent und „Indiengott“ Amitabh Bachchan, sowie die Königin von Bollywod, Rani Mukherji. Ohne diese Beiden wäre BLACK nie entstanden.

Ganz klar, dieses Meisterstück lebt zum Großteil von den exzellenten Darstellern. Die Reihe durch sieht man Schauspielkunst der Extraklasse. Ganz klar stehen Rani und Amitabh im Mittelpunkt, aber auch die kleine Ayesha Kapoor kann alle überzeugen. Sogar so sehr, das die meisten wirklich glaubten, das sie Taub-Stumm und Blind sei. Rani hat in BLACK ihre bisher beste Leistung abgegeben, wobei das eigentlich auch auf Amitabh zutreffen kann. Beide waren so von den Charakteren überwältigt, dass sie sogar ihre Fähigkeiten als Schauspieler vor Dreh als „unzureichend“ bezeichnetten. Zumal Sanjay ja Detail besessen und nicht leicht zu befriedigen ist. Amitabh gab auch klar im Interview zu verstehen, das dieser Film sein schwerster in seiner langen Karriere bis Dato war. Schon deshalb kann man BLACK als etwas sehr besonderes bezeichnen.

Neben den Akteuren war der technische Aspekt natürlich auch sehr wichtig. Z.B. musste speziell der Kameramann mit seinem Lichttechniker, das meist dunkle Film-Bild/Set richtig umsetzen. Nachweislich ist ihnen das sehr gut gelungen und die Setausstatter lassen nicht weniger Qualität in den Film fließen! Im Bereich der Soundeffekte wurde auch ein tolles Gimmick mit eingebracht, nämlich dieses bekannte „Piepen & Rauschen“ im Ohr, wenn Jemand sein Gleichgewicht bzw. Gedächtnis und/oder Gehör verliert. Dieser Effekt wurde in BLACK zwei bis drei Mal verwendet und wenn der Zuschauer dann das passende Ausgabegerät, wie z.B. einen guten Kopfhörer benutzt, kann man diese Emotionen zum Schauspiel auch spürbar miterleben. Es geht quasi ein „Schauer“ durch den eigenen Körper und das ist dann ein besonderes Erlebnis.

Negative Kritiken aus den eigenen Reihen und der indischen Presse waren kaum zu spüren und die Einnahmen unterstrichen dies, wenn auch der Film im Boxoffice nur durchschnittlich Erfolg hatte. BLACK hat bereits viele Preise abgeräumt (Filmfare / Zee Cine Award / IFAA Award etc.) und wird auf Grund seiner „westlichen Filmweise“ wohl auch in Hollywood beherrschten Gebieten einschlagen. Es bleibt zudem abzuwarten ob Black maßgebend für die neue Entwicklung Bollywood’s steht. Empfehlen kann man BLACK absolut Jedem, egal ob Bollywood Fan oder Bollywood Hasser, dieser Film macht eine Ausnahme und sollte unter keinen Umständen zur Seite geschoben werden.

Bollywood hat schon eine längere Zeit nicht so etwas tolles und einzigartiges auf den Markt gebracht. Ein Problem bleibt aber, wie kann der „BLACK Macher“ sein Meisterwerk mit seinem nächsten Werk toppen? Eins ist gewiss, es wird sehr schwer für ihn. – Bolly-Wood.de

Black Awards / Auszeichnungen

-> vollständige Liste der vielen Black Awards

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Der Artikel Black (2005) wurde zuletzt aktualisiert am 17. September 2013 von Redaktion
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